UNSERE KNOWLEDGE BASE FÜR START-UPS

Für diejenigen unter Euch, die sich die Zeit bis zu unserem nächsten Workshop oder Live-Event mit anderen wissenswerten Inhalten verkürzen wollen, haben wir hier einige unserer liebsten Ressourcen für Start-Ups zusammengestellt.

BLOGARTIKEL & BÜCHER

UNSERE LESEEMPFEHLUNGEN FÜR START-UPS

Ihr wollt Buchempfehlungen für Start-Ups? Kein Problem. Stöbert doch mal in unserer Leseliste.

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This is service design doing ⁠- Stickdon/Schneider

Learn how to facilitate workshops and run projects, embed service design thinking in your organization, and change the way your teams work as they adopt a more hands-on and human-centered approach – building success for your organization

design a better business

Neue Werkzeuge, Fähigkeiten, Mindsets für Strategie und Innovation

Female entrepreneur association ⁠- Carrie Green

The Female Entrepreneur Association is an online hub designed to inspire women and help them turn their ideas and dreams into reality. The blog covers topics such as business basics, marketing and business growth, mindset and personal development, money and finance, and systems and productivity.

She did it her way ⁠- Amanda Boleyn

Boleyn’s blog includes practical tips to help entrepreneurs with both business efficiency and personal growth. Because everyone’s journey is different, the blog covers a range of topics to help women leave their 9-5s and create their own successful businesses.

Where Female Founders Are Gaining Ground in Venture Capital ⁠- Embroker

Female Money ⁠- Katja Ruhnke

Frauen investieren nachhaltiger und häufig mit mehr Blick für das Soziale in die sogenannten Zebras. Das sind Start-ups, die als Gegenmodell zu den „Unicorns“ nicht auf einen schnellen Exit aus sind, sondern auf anhaltende Wirkung. Warum gibt es dann nicht mehr Investorinnen? Katja Ruhnke sucht in ihrem Buch Antworten auf diese Frage und zeichnet nach, wie sie selbst ihre Rolle als Business Angel gefunden hat.

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Female Founder Stories ⁠- Lisa Zaiser

Es gibt unglaublich viele inspirierende Frauen da draußen, die ihre Idee, ihre Leidenschaft und ihren Mut in die Hand nehmen und etwas Wundervolles daraus kreieren.

In den Female Founder Stories wird euch jeden Monat eine neue Gründerin und ihre Geschichte vor. Ehrlich, authentisch und mit spannenden Tipps für Eure persönliche und berufliche Entwicklung.

SUPER FOUNDERS ⁠- Ali Tamaseb

Verwendet einen datengestützten Ansatz, um die Eigenschaften, Ausbildungshintergründe, Ideenquelle etc. von
Unicorns zu untersuchen und herauszufinden, was sie vom Rest unterscheidet. Ein Vorurteil nach dem anderen, vom College-Dropout bis zur „Painkiller“ -Idee werden widerlegt.

Why Startups Fail ⁠- Tom Eisenmann

Wir beschäftigen uns schon sehr lange mit dem Thema Scheitern und finden dieses Buch ist eines der wenigen, dass
das Scheitern differenziert beleuchtet.
Anhand konkreter Beispiele einiger gescheiterter Unternehmen arbeitet der Autor sechs Schlüsselthemen heraus, die
seiner Meinung nach die meisten Misserfolge erklären. Diese Themen sind in zwei Phasen des Lebens eines Startups
unterteilt – Start (Teambildung, Marktanpassung, irreführender Anfangserfolg) und Skalierung. Letztere befasst sich mit Fragen der Skalierung in Bezug auf Umfang oder Geschwindigkeit. Für jeden Faktor werden in dem Buch
verschiedene Aspekte erörtert – die Psychologie der Gründer, die Denkweise der Investoren, die Teambildung, die
Managementprozesse usw. Gründer:innen/Teams werden zur Reflektion angehalten und finden darin Checklisten, was man nicht tun sollte.

This is service design thinking ⁠- Stickdon/Schneider

A practical guide to optimizing the customer experience

Service Design for Business ⁠- Reason/ Lovlie/ Brand Flu

How service design can tackle major business challenges and be deployed to have significant organizational impact.

Startup Finanzierung ⁠- Martin Giese

Echte Praxistipps von Investor:innen für Gründer:innen, von der Frühphase bis zum Exit und von Kapitalbedarf bis
Beteiligungsvertrag. Ganz viele Checklisten und Fallbeispiele. Mitgeschrieben haben bekannte Praktiker der Start-Up- und
Venture-Capital-Szene.

#nursechsprozent ⁠- Renate Weisse

Das Buch benennt Ursachen für den Erfinderinnenmangel und zeigt Fachfrauen im MINT-Bereich ebenso wie Unternehmen praktikable Maßnahmen zum Umsteuern. Potenziale werden sichtbar gemacht und Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft aufgedeckt. Die Zeit ist reif, in einer von Männern für Männer erfundenen Welt der weiblichen Erfindungskraft mehr Raum zu geben. Das Buch nimmt Euch mit auf eine Entdeckungsreise zu Erfindungen von Frauen und bereitet neuen Erfinderinnen den Weg.

HÖRT MAL REIN

UNSERE EMPFEHLUNGEN FÜR PODCASTS

Für die unter Euch, die sich die nächste Joggingrunde mit spannenden Podcasts für Start-Ups versüßen wollen, gibt es hier unsere Auswahl an Shows, bei denen es sich lohnt reinzuhören.

SEHENSWERTE INHALTE

SPANNENDE TALKS & VIDEOS

Wir lieben inspirierende Talks starker Frauen und möchten an dieser Stelle einige sehr sehenswerte mit Euch teilen.

ÖFFENTLICHE FÖRDERPROGRAMME

EURE CHANCE AUF FÖRDERUNG

Ihr befindet Euch gerade in der Pre-Seed-, Seed- oder Growth-Phase und sucht eine Finanzierung? Neben unserem Netzwerk gibt es viele weitere tolle Förderungsmöglichkeiten für Start-Ups.

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HORIZON 2020 & SME INSTRUMENT
Mit dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation möchte die EU einen nachhaltigen Beitrag zum Aufbau einer wissens- und innovationsgestützten Gesellschaft sowie einer wettbewerbsfähigen Gesellschaft leisten. WER?
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (inklusive Startups)
  • Maximal 250 Mitarbeiter und weniger als 50 Mllionen Euro Umsatz pro Jahr
  • Weitgehend themen- und branchenoffen
  • Fokus auf Förderung wissenschaftlicher und industrieller Forschung sowie Innovationen, mit denen sich die gesellschaftlichen Herausforderungen von Energiewende bis demografische Wandel meistern lassen
WIE VIEL?
  • In der Regel 70 Prozent der Projektkosten, Gesamthöhe abweichend vom „SME Instrument“ von Ausschreibung zu Ausschreibung unterschiedlich
  • In der Regel liegt die Förderung in der Umsetzungsphase bei 0,5 bis 2,5 Millionen Euro
VORAUSSETZUNGEN
  • Gefördert werden innovative Projekte mit hohem Wachstumspotenzial, internationaler Marktdimension und in Kürze geplantem Markteintritt
  • Nachgewiesener Proof-of-Concept
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KMU INNOVATIV
Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (BMBF) unterstützt vor allem risikoreiche industrielle Forschung und vorwettbewerbliche Entwicklungsprojekte. WER?
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (max. 250 Mitarbeiter und weniger als 50 Mio. Euro Umsatz pro Jahr), auch im Verbund mit anderen KMU oder Forschungseinrichtungen
  • Startups, wenn Eigenanteil (50 Prozent der Projektkosten) nachweislich erbracht werden kann
  • Biotechnologie, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Materialforschung, Photonik, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz. Forschung für zivile Sicherheit, Elektroniksysteme und -mobilität
WIE VIEL?
  • Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten als Zuschuss
VORAUSSETZUNGEN
  • Gefördert werden innovative Projekte mit hohen Verwertungschancen
  • Einreichung einer Projektskizze mit maximal 10 Seiten Umfang
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PRO FIT
Das von der Investitionsbank Berlin aufgelegte Förderprogramm nimmt eine Sonderstellung ein: Es unterstützt Unternehmen nicht nur bei der Forschung und Entwicklung innovativer Technologien, sondern auch bei den dazugehörigen Marketingaktivitäten. WER?
  • Rechtlich selbständige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete KMU (inklusive Startups) mit Sitz oder einer Betriebsstätte in Berlin
  • Nicht-KMU oder nicht regional ansässige Unternehmen nur im Verbund mit einem regionalem KMU
  • Besonders angestrebt werden Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Schwerpunkte liegen auf Informations- und Kommunikationstechnologie, Biotechnologie, Medizintechnik, Optische Technologien, Verkehrstechnologien
WIE VIEL?
  • bis zu 80 Prozent der Projektausgaben als Zuschuss (bis zu 400.000 Euro) und zinsverbilligte Darlehen (in der Regel bis zu 1 Million Euro)
VORAUSSETZUNGEN
  • Produkt, Dienstleistung oder Verfahren, welches entwickelt werden soll, muss Alleinstellungsmerkmal aufweisen
  • Eine der antragstellenden Unternehmen muss Sitz, mindestens aber eine eigenständig organisierte Betriebsstätte in Berlin haben
  • Spezielle Pro FIT-Frühphasenförderung für Unternehmen, die nicht älter als sechs Monate (ab Zeitpunkt der Aufnahme der Geschäftstätigkeit) sind
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GRW FÖRDERUNG
Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) fördert bestehende Unternehmen, aber auch Existenzgründungen in der gewerblichen Wirtschaft in Berlin. Ziel ist die Schaffung und Sicherung von Dauerarbeitsplätzen. WER?
  • Existenzgründungen und bestehende Unternehmen
  • der gewerblichen Wirtschaft mit vorwiegend überregionalem Absatz
  • Neben freiberuflich Tätigen sind weitere Branchen von der Förderung ausgeschlossen.
WIE VIEL?
  • Förderung beginnt ab einem Investitionsbetrag von 10.000 Euro. Bei Nachweis, dass mit dieser Investition gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen werden und die geschäftlichen Aktivitäten überregional sind, können bis zu 30 Prozent solcher Investitionen gefördert werden.
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ZENTRALES INNOVATIONSPROGRAMM MITTELSTAND (ZIM)
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Es soll zum volkswirtschaftlichen Wachstum beitragen, insbesondere durch die Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen und die Hebung des Niveaus anwendungsnahen Wissens. WER?
  • Für Startups, die die Gründungsphase überstanden habe und seit mehr als zwei Jahren bestehen
WIE VIEL?
  • Für Einzelprojekte in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße und dem Standort zwischen 25 Prozent und 45 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von bis zu 380.000 EUR
VORAUSSETZUNGEN
  • Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Das ZIM zielt auf mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen und ist auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet.
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AVGS
  • kostenfreie Beratung für Gründer aus der Arbeitslosigkeit
  • Wenn Sie arbeitssuchend gemeldet sind und mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen, können Sie mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit kostenfrei Hilfe von zertifizierten Coaches in Anspruch nehmen – z.B. für die Erstellung eines Businiessplans und/oder eines Finanzierungskonzeptes – und dem Traum vom eigenen Unternehmen damit ein Stück näher kommen.

WER?

  • ALG-I-Empfänger
  • ALG II-Empfänger (Hartz IV)
  • Arbeitssuchende
  • Erwerbsaufstocker
  • Berufsrückkehrer
  • Hochschulabsolventen
  • Personen kurz vor Ende einer Befristung oder Kündigung
  • arbeitslos gemeldete Gründer
  • Nicht berechtigt für einen AVGS sind Arbeitssuchende, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen und aus persönlichen Gründen eine Veränderung suchen.

WIE VIEL?

  • Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS), den Arbeitslose über das Arbeitsamt unkompliziert beantragen können, werden die Beratungskosten für Existenzgründer zu 100% übernommen.
  • ermöglicht für 6 Monate einen Zuschuss von ALG I plus 300 € pro Monat. Für weitere 9 Monate kann der Gründungszuschuss anschließend 300 € betragen.
  • Aufklärung über Formalien und Rahmenbedingungen einer Gründung
  • Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells
  • Erstellung des Businessplans und Finanzplans
  • Fachkundige Stellungnahme
  • Recherche für weitere Fördermittel oder Zuschüsse
  • Erarbeitung einer Marketingstrategie
  • Einblick in das Personalwesen oder Buchhaltung
  • Training von Softskills wie Zeitmanagement

VORAUSSETZUNGEN

  • Grundsätzlich notwendig ist, dass sie eine Gründungsidee und die Motivation für eine Existenzgründung haben.

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ERP KAPITAL FÜR GRÜNDUNG
Mit dem Förderprogramm „ERP-Kapital für Gründung“ bietet das BMWi aus dem ERP-Sondervermögen Start-ups und jungen Unternehmen bis drei Jahre nach deren Geschäftsaufnahme eigenkapitalähnliche Mittel in Form langfristiger Nachrangdarlehen an. WER?
  • Existenzgründer (auch Freiberufler)
  • Unternehmensnachfolger
  • junge Unternehmen, die ein Unternehmen gründen
  • junge Unternehmen, die ein junges Unternehmen festigen möchten (bis zu 3 Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit)
  • junge Unternehmen, die sich als Geschäftsführer an einem Unternehmen beteiligen
  • junge Unternehmen, die ein Unternehmen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge übernehmen
  • junge Unternehmen, die ein Unternehmen im Haupterwerb führen möchten
WIE VIEL? Der Höchstbetrag der Förderung beträgt 500.000 Euro je Antragssteller. Dabei müssen Antragssteller in den alten Bundesländern 15 Prozent der gesamten förderfähigen Kosten für das Vorhaben aus eigenen Mitteln erbringen (in den neuen Bundesländern mindestens zehn Prozent). Die Eigenmittel lassen sich mit dem Nachrangdarlehen auf maximal 45 Prozent des gesamten Kapitalbedarfs anheben (in den neuen Bundesländern maximal 50 Prozent). VORAUSSETZUNGEN
  • Sie benötigen mindestens 10 % bzw. 15 % eigene Mittel.
  • Sie müssen Ihr bestehendes Vermögen einsetzen (bis auf 10.000 Euro Pauschalbetrag) – eine Gesamtfinanzierung Ihres Vorhabens ist nicht möglich.
  • Sie können vorhandene Eigenmittel aufstocken – in den alten Ländern von 15 % auf maximal 45 %, in den neuen Ländern und Berlin von 10 % auf maximal 50 % der förderfähigen Kosten.
MEHR INFOS   Ähmliche Programme wie ERP:
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INNOVATIONSASSISTENT DER IBB
Ein beliebtes Programm der Investitionsbank Berlin ist der „Innovationsassistent“. Es fördert die Einstellung von bis zu zwei Hochschulabsolventen pro Jahr, zum Beispiel um das IT-Team von Startups zu verstärken. WER?
  • Technologieorientierte, rechtlich selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und der Sozialen Ökonomie, die eigene Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln und hierbei die wesentlichen Entwicklungsschritte selbst erbringen
  • Nicht technologieorientierte KMU der gewerblichen Wirtschaft und der Sozialen Ökonomie, wenn das Projekt, in dem der/die Innovationsassistent/-in eingesetzt werden soll und deren Tätigkeit einen ausgeprägten, in maßgeblichem Umfang auch eigene Entwicklungsarbeiten beinhaltenden Technologiebezug aufweisen
  • Die antragstellenden Unternehmen müssen mindestens eine Betriebsstätte in Berlin haben.
WIE VIEL?
  • Die Lohnkosten der neuen Mitarbeiter werden jeweils mit 50 Prozent, max 20.000 Euro bezuschusst
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EXIST-GRÜNDERSTIPENDIUM
Aus der Universität heraus gründen – das unterstützt das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Gefördert werden Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das Stipendium für ein Jahr sichert den persönlichen Lebensunterhalt. WER?
  • Wissenschaftler/innen aus öffentlichen, nicht gewinnorientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Hochschulabsolventen und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (bis zu fünf Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden).
  • Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben, wobei das Team nicht mehrheitlich aus Studierenden bestehen darf.
  • Gründerteams bis max. drei Personen.
  • Eines der bis zu drei Teammitglieder kann auch mit einer qualifizierten Berufsausbildung als technische Mitarbeiterin/technischer Mitarbeiter gefördert werden. Ebenfalls kann der Abschluss eines Teammitglieds länger als fünf Jahre zurückliegen.
WIE VIEL?
  • Promovierte Gründer/innen 3.000 Euro/Monat
  • Absolventen mit Hochschulabschluss 2.500 Euro/Monat
  • Technische/r Mitarbeiter/in 2.000 Euro/Monat
  • Studierende 1.000 Euro/Monat
  • Kinderzuschlag: 100 Euro/Monat pro Kind
  • Sachausgaben: bis zu 10.000 Euro für Einzelgründungen (bei Teams max. 30.000 Euro)
  • Coaching: 5.000 Euro
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BAFA ⁠- UNTERNEHMENSBERATUNG
Die „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatungen“ bezeichnet ein Förderprogramm, das es seit dem 01.01.2016 in Deutschland für Gründer und Unternehmer gibt. WER? Das Ziel der Förderung ist, dass Freiberufler und Gewerbetreibende mit Hilfe externer Beratung (max. fünf Beratungstage) ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und somit Arbeitsplätze gesichert werden. WIE VIEL? Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Bemessungsgrundlage, also den maximal förderfähigen Beratungskosten. Außerdem ist der Unternehmensstandort entscheidend. In den neuen Bundesländern (ohne Berlin und die Region Leipzig) werden 80% der Kosten erstattet, die Region Lüneburg wird zu 60% bezuschusst. In den übrigen Regionen gilt ein Fördersatz in Höhe von 50%. Unabhängig von Alter und Standort werden die Beratungskosten für Unternehmen in Schwierigkeiten zu 90% gefördert VORAUSSETZUNGEN
  • Junge Unternehmen, die maximal zwei Jahre tätig sind
  • Bestandsunternehmen, die schon drei Jahre am Markt sind, und zuletzt, unabhängig von dem Zeitraum seit der Existenzgründung
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
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INVEST BAFA
Jungen, innovativen Unternehmen wird im Rahmen der Antragstellung die Förderfähigkeit für INVEST bescheinigt. WER?
  • ein kleines und innovatives Unternehmen, das jünger als sieben Jahre ist.
WIE VIEL?
  • Private Investoren werden gefördert, die Geschäftsanteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben. Der private Investor erhält 20 Prozent des Ausgabepreises seiner Anteile als Erwerbszuschuss zurückerstattet.
VORAUSSETZUNGEN
  • Das Unternehmen muss eine Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sein, mit wenigstens einer Zweigniederlassung in Deutschland, die im Handelsregister eingetragen ist oder einer Betriebsstätte in Deutschland, die im Gewerberegister eingetragen ist.
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MIKROMEZZANINFONDS
Mezzaninkapital stellt im rechtlichen und wirtschaftlichen Sinne eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital dar. Mit einer Mikromezzaninbeteiligung wird dem Unternehmen wirtschaftliches Eigenkapital zugeführt, ohne dass dem Kapitalgeber ein Stimm- bzw. Einflussnahmerecht zusteht. WER?
  • Anträge können kleine und junge Unternehmen stellen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die selbst nur über wenig Eigenkapital verfügen
  • Unternehmen, die ausbilden, die aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder die von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden
  • gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen
WIE VIEL? Die maximale Beteiligungshöhe beträgt 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Für Zielgruppen-Unternehmen liegt die maximale Beteiligungshöhe bei 150.000 Euro, wobei die anfängliche Förderung auf 75.000 Euro begrenzt ist. VORAUSSETZUNGEN Das Unternehmen muss eine ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit und eine vertragsgemäße Abwicklung der Beteiligung erwarten lassen. Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten sind von der finanziellen Förderung ausgeschlossen.
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