Kategorie: Lernen

  • Kick-off webinar with ImpactNexus: Theory and practice for measuring the sustainability of start-ups

    In December, we announced our partnership with ImpactNexus to offer founders an ESG and impact reporting. In a first webinar, ImpactNexus has now presented our investors the methodology and the practical application of the evaluation of companies.The topics of ESG and impact are closely linked in the ImpactNexus software but divided into different modules. The ESG assessment was developed by the company based on international standards. It focuses on the subjects that may have a significant financial impact on the business. This happens, for example, through regulations such as the Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) or a change in consumer needs. Among other things, the measures taken by the company to protect the climate or the company’s own diversity are queried (see Figure 1: ESG assessment PDF overview).

    The impact topic is more comprehensive: The focus is on the positive or negative effect that a company creates with its products or services. Building on logics used by venture capital funds and the European Investment Fund, companies can set impact goals in the ImpactNexus software. These describe the desired effects both qualitatively and quantitatively.In coordination with its investors, companies can set tangible goals, classify them according to international systems such as the Sustainable Development Goals (SDG) and continuously measure the degree of goal achievement (see Figure 2: Impact profile of a start-up). Investors can use the reports to make better investment decisions and to continuously track target achievement of their portfolio companies. 

    In addition to these advantages, the ImpactNexus team wants to make sustainability more tangible and measurable for young companies. The ESG assessment increasingly provides start-ups with tailor-made suggestions for improvement, helps to define corporate sustainability measures, and anchor them in the company.

    As part of our partnership, the startups registered with encourageventures are enabled to transparently show their ESG and impact reporting to investors in our network and further investors.

  • Auftakt-Webinar mit ImpactNexus: Theorie und Praxis zur Messung der Nachhaltigkeit von Start-ups

    Im Dezember haben wir unsere Partnerschaft mit ImpactNexus angekündigt, um Gründer:innen ein ESG- und Impact Reporting anzubieten. In einem ersten Webinar hat ImpactNexus nun unseren Investor:innen die Methodik sowie die praktische Anwendung der Bewertung von Unternehmen vorgestellt. 

    Die Themen ESG und Impact sind in der Software von ImpactNexus eng miteinander verknüpft, jedoch in verschiedene Module aufgegliedert. Das vom Unternehmen auf Basis von internationalen Standards entwickelte ESG-Assessment fokussiert sich dabei auf die Themenbereiche, die potenziell wesentliche finanzielle Auswirkungen auf das Geschäft haben können. Dies kann z.B. durch Regulatorik wie die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) oder sich verändernde Wünsche von Verbraucher:innen geschehen. Abgefragt werden hier unter anderem die vom Unternehmen ergriffenen Maßnahmen zum Klimaschutz oder der unternehmenseigenen Diversität (siehe Abbildung 1: ESG-Assessment PDF-Übersicht)

    Beim Thema Impact geht es um mehr:  Hier steht die positive oder negative Wirkung im Fokus, die ein Unternehmen mit seinen Produkten oder Dienstleistungen erzeugt. Aufbauend auf Logiken, die von Venture Capital Fonds und dem European Investment Fund angewendet werden, können Firmen sich in der Software von ImpactNexus Wirkungsziele setzen. Diese beschreiben die angestrebte Wirkung sowohl qualitativ als auch quantitativ. 

    In Abstimmung mit seinen Investor:innen können Unternehmen sich so greifbare Ziele setzen, sie entlang internationaler Systematiken wie den Sustainable Development Goals (SDG) klassifizieren und den Zielerreichungsgrad kontinuierlich messen (siehe Abbildung 2: Impact-Profil eines Start-ups). Investor:innen können die Analysen nutzen, um bessere Entscheidungen für Investitionen zu tätigen und im Anschluss an ein Investment kontinuierlich die Zielerreichung zu verfolgen.

    Neben diesen Vorteilen geht es dem Team von ImpactNexus vor allem darum, Nachhaltigkeit für junge Unternehmen greifbarer und messbarer zu machen. So liefert das ESG-Assessment zunehmend passgenaue Verbesserungsvorschläge für Start-ups und hilft dabei, Maßnahmen der unternehmerischen Nachhaltigkeit zu definieren und im Unternehmen zu verankern. 

    Im Rahmen unserer Partnerschaft können die registrierten Startups bei encourageventures zukünftig den Investor:innen des Netzwerkes ihr ESG- und Impactreporting zur Verfügung stellen. 

  • Tipps zum erfolgreichen Venture Capital Fundraising von Pre-Seed bis Series C

    Ein Highlight dieses Jahr für unsere Start-ups war das Webinar zum Thema “Venture Capital Fundraising” mit Erdinç Koç. Erdinç ist Leiter des MediaTech Hub Accelerators am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und hat in den letzten Jahren zahlreichen Start-ups beim Fundraising geholfen.  
    Mit seinem Know-How konnte er in dem zweistündigen Webinar sämtliche Fragen unserer Gründer:innen beantworten und ihnen wertvolle Tipps mit an die Hand geben.  

    Es wurde auf die einzelnen Fundraising-Stages eingegangen, die von der Pre-Seed-Phase bis zur Series C reichen. Die einzelnen Stages sind besonders interessant, da unsere teilnehmenden Gründer:innen sich jeweils in den verschiedensten Phasen befinden und von Erdinç wie auch voneinander lernen konnten.  

    Wie finde ich den richtigen Investoren oder die richtige Investorin?

    Eine der Fragen, die sich früher oder später wahrscheinlich jedes Start-up stellen wird, ist die Frage “Wie finde ich den richtigen Investoren oder die richtige Investorin?” Zu dieser Frage gab Erdinç den Gründer:innen drei wichtige Tipps mit an die Hand.  

    • Wichtig ist es erstens, genügend Investor:innen anzusprechen, und das auf globaler Ebene. Die Gründer:innen sollen sich bei der Ansprache also nicht auf eine bestimmte Region beschränken und sich nicht scheuen, auf viele potenzielle Investor:innen zuzugehen.  
    • Zweitens ist es wichtig, die richtigen Investor:innen zu finden. Gründer:innen sollten Investor:innen finden, durch die sie weitere, für ihr Business und ihre Weiterentwicklung relevantes Netzwerk aufbauen.  
    • Drittens ist das eigene Durchhaltevermögen von großer Bedeutung. Die Gründer:innen dürfen nach Misserfolgen nicht aufgeben. Wichtig ist es, weiter Fundraising zu betreiben und die geforderte Summe durch Ablehnung nicht zu reduzieren. Im Falle von Ablehnung heißt es wieder: Weitere Investor:innen ansprechen! 

    Was macht gute Investor:innen aus?

    Doch was macht eigentlich einen guten Investor oder eine gute Investorin aus?  
    Auch hierzu wurden drei wichtige Punkte vermittelt:  

    • Gute Investor:innen helfen den Gründer:innen das richtige Netzwerk aufzubauen. 
    • Auf finanzieller Ebene gehen sie mit den Gründer:innen in die nächste Finanzierungsrunde. 
    • Außerdem helfen sie dabei, geeignete Mitarbeiter zu finden und vermitteln Talente weiter, die für das Unternehmen einen Mehrwert bieten.  

    Risikokapital zu akquirieren, verläuft nicht immer gleich erfolgreich. Daher rät Erdinç den Gründer:innen diese Reise (dennoch) zu genießen und es auf ihre eigene Art und Weise zu machen. Zudem gilt: Vernetzt euch untereinander und nutzt eure Kontakte!  
     
    Wir freuen uns über die Kooperation und das großartige Seminar. Unsere Gründer:innen haben die Chance bekommen, alle Fragen zu stellen, die sie zur Thematik beschäftigen und sich untereinander auszutauschen.  

  • So sorgt Female Founding für technischen und gesellschaftlichen Impact

    So sorgt Female Founding für technischen und gesellschaftlichen Impact

    Zu diesem Thema luden Silvia Hänig, Lead des Regional Hubs in München, gemeinsam mit Ina Schlie, Co-Vorsitzende von encourageventures, am 1. Dezember 2022 in die Kunsthalle in München ein. Mehr als 50 Investor:innen und Gründer:innen folgten dieser Einladung, um sich diesem Thema zustellen, um aber auch intensiv zu netzwerken. 

    Den Auftakt machte Nadja Born vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der Technischen Universität von Prof. Dr. Isabell Welpe. 

    Gründer:innenszene weiterhin Männersache?

    Nadja ging der Frage nach, warum die Gründerszene weiterhin Männersache bleibt. Da die Gründe dafür vielschichtig sind, konzentrierte sie ihre Ausführungen auf eine geschlechterspezifische Benachteiligung im Investment-Prozess. Es können drei wesentliche Faktoren für die geschlechterspezifische Benachteiligung von Gründerinnen im Investorenprozess ausgemacht werden: 

    1. Ein Grund für geschlechterspezifische und damit ungleiche Finanzierungssummen bildet vor allem die Art der Gesprächsführung im Investitionsprozess. Während Gründer eher promotion-focused Fragen (Where do you see his market going?) erhalten, werden Gründerinnen mit prevention-focused Fragen (What do you think it will take to break even?) konfrontiert. 
    1. Investoren bevorzugen bei identischem Inhalt, Pitches von männlichen Unternehmern.  
    1. Ungefähr 80% der Investoren glauben, dass Gründerinnen entweder den richtigen Betrag oder mehr Kapital erhalten, als ihre Geschäftsmodelle verdienen. Tatsächlich investieren sie um den Faktor fünf zu wenig in sie. 

    Dabei gibt es klare Erkenntnisse, dass sich eine geschlechterspezifische Diversität in Gründungsteams positiv auf ein Start-up und damit die Investitionen auswirken. Nicht nur makroökonomische Faktoren wie BIP-Wachstum, höhere Produktivität und steigende Löhne sprechen für den Erfolg divers geführter Start-ups. Auch auf Betriebsebene übertreffen wirtschaftliche Erfolgsfaktoren wie Rentabilität, Innovation und Wertschöpfung Marktbenchmarks. Während Gründerinnen deutlich geringere Investitionssummen als Gründer erlangen, schaffen sie es jedoch aus jedem investierten Dollar deutlich mehr auszuschöpfen als Gründer (78% vs. 31%). Sie gehen also effizienter mit der investierten Ressource um. 

    Fazit: Der Erfolg liegt in der Diversität der Gründungsteams. 

    Chancen für Unternehmer:innen im Metaverse

    Dieses Ergebnis nahm Angie Gifford, Vice President für Europa, den Nahen Osten und den afrikanischen Kontinent bei Meta, mit ihrem Impulsvortrag zum Metaverse auf. Sie berichtete von einer Zukunft, in der das Metaverse vielfältige Chancen für Unternehmer und insbesondere Female Entrepreneurs eröffnen wird. In 10 bis 15 Jahren sind wir schätzungsweise im Metaverse-Zeitalter angekommen, und verschiedenste Branchen, Arbeitswelten und Lebensbereiche werden bis dahin eine grundlegende Transformation durch diese Technologie erfahren. 

    • Das Metaverse wird schon innerhalb des nächsten Jahrzehnts voraussichtlich 1 Milliarde Menschen erreichen, Hunderte Milliarden Dollar an digitalem Handel anschieben und Millionen von Creatorn und Entwicklern Arbeitsplätze bieten. 
    • Das Internet hat außerdem die Art und Weise, wie wir lehren und lernen, bereits grundsätzlich verändert. Aber das Metaverse verspricht, das Lernen nochmal deutlich aktiver und immersiver zu gestalten. Wir werden in der Lage sein, noch mehr durch eigenes Handeln und aktives Ausprobieren zu lernen und nicht nur durch passives Aufnehmen von Informationen. Das Lernen wird zudem keine geografischen Grenzen kennen. 
    • Das Metaverse wird auch unseren Arbeitsalltag grundlegend verändern. Anwendungen wie alltagstaugliche, leistungsfähige und erschwingliche VR- und AR-Brillen und etwa virtuelle Räume werden unsere Zusammenarbeit in Unternehmen revolutionieren. 

    Und insbesondere Frauen interessieren sich für das Metaverse, denn sie sind dabei nicht nur als Anwenderinnen gefragt. Nein, mehr als die Hälfte der Creators, die etwa die AR-Plattform Meta Spark nutzen, sind heute schon Frauen! Wir müssen deshalb auch künftig gemeinsam dafür sorgen, dass Frauen nicht nur Konsumentinnen in einem Metaverse sind, sondern dass sie das Metaverse mit aufbauen, beeinflussen und gestalten.   

    Drei DeepTech-Start-ups stellten sich vor

    Im Anschluss an diese inspirierenden Vorträge stellten drei Start-ups aus dem DeepTech ihre Gründungsideen vor. 

    @Foviatech 

    Bei Foviatech arbeiten Software- und Materialwissenschaftler in einem interdisziplinären Team zusammen, um innovative Lösungen für das Verkehrs- und Gesundheitswesen zu entwickeln. KI-basierte kundenspezifische Softwarelösungen geben Foviatech eine Sonderstellung in Industrialisierung und Digitalisierung. So ist das neueste Produkt, FOVGRAI SmartSeat, ein Graphen-basierter flexibler Sensor in Verbindung mit KI-Technologie, der aufbauend auf der jeweiligen Benutzerposition Sitze selbst konfiguriert und damit zur Komfortautomatisierung beiträgt. 

    @ImpactNexus!  

    ImpactNexus entwickelt Sustainability-Intelligence-Software, mit der es auch für „Nicht-Experten“ möglich wird, nachhaltige Geschäftsentscheidungen zu treffen. Der Kern ist eine einzigartige Impact-Wissensdatenbank – der NEXUS – mit dem es möglich wird, Unternehmen automatisiert zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Mit ihrer Software helfen sie Unternehmen und ihren Investoren, Zulieferern und Kunden die Nachhaltigkeitsperformance zu reporten und zu optimieren. 

    @Staex 

    Staex ist eine Netzwerk- und Software-Plattform, die neu definiert, wie IoT-Softwareanwendungen erstellt, verteilt, installiert und verwaltet werden. Es bietet zuverlässige Kommunikation über unzuverlässige Netzwerke, Verschlüsselung für ansonsten unsichere Verbindungen und Diensterkennung für isolierte lokale Dienste. Staex ist vollständig Peer-to-Peer ohne Single-Point-of-Failure. Es ist leicht genug, um am Rand ausgeführt zu werden, aber leistungsstark genug, um auch Cloud- oder lokale Server zu verwalten. Staex ist für Entwickler transparent und schränkt die Auswahl an Protokollen, Sprachen, Frameworks usw. nicht ein. Staex abstrahiert einfach komplexe Netzwerke und Orchestrierung für groß angelegte Bereitstellungen.