Kategorie: Regional Hubs

  • Das erste Regional Meetup Südwest 2023 war ein wahres Feuerwerk an Innovation und Kreativität! 

    Das erste Regional Meetup Südwest 2023 war ein wahres Feuerwerk an Innovation und Kreativität! 

    Anlässlich des ersten Regional Meetups Südwest in diesem Jahr füllte das Netzwerk von encourageventures gemeinsam mit unserem Partner Gründermotor und einer Vielzahl von Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen füllten die Vision Hall der Wirtschaftsförderung Stuttgart, um gemeinsam die neuesten Ideen und Projekte aus der Startup-Szene zu erleben. 

    Zunächst durfte die nächste Generation ihren großen Moment haben: eine aufstrebende Schülerfirma aus Stuttgart präsentierte ihren allerersten Pitch und konnte sogar gleich vor Ort ihr brandneues Produkt verkaufen – ein großartiger Start in die Welt der Innovation! 

    Doch auch die erfahrenen Hasen hatten an diesem Abend einiges zu bieten: Finance, Baby! macht Finanzen endlich verständlich und zugänglich für alle, insbesondere für Frauen in Deutschland. Ihre bahnbrechende Lern-App vereint Finanzwissen mit der direkten Anwendung im Alltag, Ermutigung und echten Erfolgsgeschichten. 

    Organifarms hingegen revolutioniert die Indoor-Landwirtschaft mit ihren Farmrobotern, die die arbeitsintensiven Prozesse automatisieren und somit eine neue Ära der Ernte und Qualitätskontrolle einläuten. 

    Living brain war ein weiteres Highlight des Abends – ein MedTech-Startup, das personalisierte Therapieformen für das Gehirn entwickelte und damit neueste Technologien, Gamification und Neurowissenschaften kombiniert. AIVITEX hingegen bringt die Reparaturbranche ins 21. Jahrhundert mit ihrer all-in-one Lösung für besseren Kundensupport und video-gestützten Tools, die Kunden von der Diagnose bis zur erfolgreichen Lösung auch aus der Ferne unterstützen können. 

    Und schließlich war da noch MeMi Textiles – ein Startup für Textilinnovationen, das den Windelmarkt auf den Kopf stellen. Mit ihrer gesünderen, nachhaltigeren und patentgeschützten Windellösung haben sie das disruptive Potenzial für den gesamten Markt, um das Leben von Millionen von Menschen nachhaltig zu verbessern. 

    Doch das war noch längst nicht alles – das Publikum hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich direkt mit den Startups auszutauschen. Es war ein Abend voller Inspiration und Kreativität, der allen Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird! 

  • Unser Regional Meetup im WeWork in Frankfurt war ein voller Erfolg!

    Unser Regional Meetup im WeWork in Frankfurt war ein voller Erfolg!

    Über 80 beeindruckende Persönlichkeiten aus der Startup- und Investor:innen-Szene haben sich in der Main-Metropole zu unserem Regional Meet-Up versammelt und das WeWork in der Taunusanlage zum Beben gebracht. 

    Es war eine wahre Bereicherung mit Vera Schneevoigt aus der Brille eines Konzerns und eines Startups auf den Deep-Tech-Bereich zu blicken. Inspirierend und aufregend zugleich war dieser Perspektivenwechsel nicht nur für die anwesenden Gründer:Innen sondern auch für unsere Business-Ladies. Genauso haben Christine Lutz (great2know) und Angelika Birk (dreamteam) uns mit ihrer fesselnden „Founders Perpectives“ von ihrem eigenen Werdegang berichtet und uns damit in ihren Bann gezogen. 

    Und dann gab es noch die sieben spannenden Elevator-Pitches von Tech-Startups, die Frankfurt fast schon auf Augenhöhe mit der OMR in Hamburg katapultiert haben. Mindwave, edon, Circonomit, Maple Tales, inga, O1A und Mealy haben alle ein diverses Gründungsteam und bieten enormes Innovationspotenzial. 

    Doch damit nicht genug, auch unser neues Format „Speeddating“ hatte den gewünschten Erfolg. Kurz und knapp konnten sich unsere Startups mit vielversprechenden Investor:innen vernetzen und wertvolle Kontakte knüpfen. 

    Für das leibliche Wohl sorgten frauengeführte Startups aus unserem Ökosystem: Köstliche Weine von „wyne“ und Leckereien von „Maison NaJa“ und „plantasitic Cakes“ rundeten den Abend ab. 

    Dieser Abend war mehr als nur ein Event – er war ein voller Erfolg und hat uns erneut daran erinnert, wie großartig unser Netzwerk ist. Ein großes Dankeschön geht an alle Investor:innen, Startups und Business Ladies, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! 

  • So sorgt Female Founding für technischen und gesellschaftlichen Impact

    So sorgt Female Founding für technischen und gesellschaftlichen Impact

    Zu diesem Thema luden Silvia Hänig, Lead des Regional Hubs in München, gemeinsam mit Ina Schlie, Co-Vorsitzende von encourageventures, am 1. Dezember 2022 in die Kunsthalle in München ein. Mehr als 50 Investor:innen und Gründer:innen folgten dieser Einladung, um sich diesem Thema zustellen, um aber auch intensiv zu netzwerken. 

    Den Auftakt machte Nadja Born vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der Technischen Universität von Prof. Dr. Isabell Welpe. 

    Gründer:innenszene weiterhin Männersache?

    Nadja ging der Frage nach, warum die Gründerszene weiterhin Männersache bleibt. Da die Gründe dafür vielschichtig sind, konzentrierte sie ihre Ausführungen auf eine geschlechterspezifische Benachteiligung im Investment-Prozess. Es können drei wesentliche Faktoren für die geschlechterspezifische Benachteiligung von Gründerinnen im Investorenprozess ausgemacht werden: 

    1. Ein Grund für geschlechterspezifische und damit ungleiche Finanzierungssummen bildet vor allem die Art der Gesprächsführung im Investitionsprozess. Während Gründer eher promotion-focused Fragen (Where do you see his market going?) erhalten, werden Gründerinnen mit prevention-focused Fragen (What do you think it will take to break even?) konfrontiert. 
    1. Investoren bevorzugen bei identischem Inhalt, Pitches von männlichen Unternehmern.  
    1. Ungefähr 80% der Investoren glauben, dass Gründerinnen entweder den richtigen Betrag oder mehr Kapital erhalten, als ihre Geschäftsmodelle verdienen. Tatsächlich investieren sie um den Faktor fünf zu wenig in sie. 

    Dabei gibt es klare Erkenntnisse, dass sich eine geschlechterspezifische Diversität in Gründungsteams positiv auf ein Start-up und damit die Investitionen auswirken. Nicht nur makroökonomische Faktoren wie BIP-Wachstum, höhere Produktivität und steigende Löhne sprechen für den Erfolg divers geführter Start-ups. Auch auf Betriebsebene übertreffen wirtschaftliche Erfolgsfaktoren wie Rentabilität, Innovation und Wertschöpfung Marktbenchmarks. Während Gründerinnen deutlich geringere Investitionssummen als Gründer erlangen, schaffen sie es jedoch aus jedem investierten Dollar deutlich mehr auszuschöpfen als Gründer (78% vs. 31%). Sie gehen also effizienter mit der investierten Ressource um. 

    Fazit: Der Erfolg liegt in der Diversität der Gründungsteams. 

    Chancen für Unternehmer:innen im Metaverse

    Dieses Ergebnis nahm Angie Gifford, Vice President für Europa, den Nahen Osten und den afrikanischen Kontinent bei Meta, mit ihrem Impulsvortrag zum Metaverse auf. Sie berichtete von einer Zukunft, in der das Metaverse vielfältige Chancen für Unternehmer und insbesondere Female Entrepreneurs eröffnen wird. In 10 bis 15 Jahren sind wir schätzungsweise im Metaverse-Zeitalter angekommen, und verschiedenste Branchen, Arbeitswelten und Lebensbereiche werden bis dahin eine grundlegende Transformation durch diese Technologie erfahren. 

    • Das Metaverse wird schon innerhalb des nächsten Jahrzehnts voraussichtlich 1 Milliarde Menschen erreichen, Hunderte Milliarden Dollar an digitalem Handel anschieben und Millionen von Creatorn und Entwicklern Arbeitsplätze bieten. 
    • Das Internet hat außerdem die Art und Weise, wie wir lehren und lernen, bereits grundsätzlich verändert. Aber das Metaverse verspricht, das Lernen nochmal deutlich aktiver und immersiver zu gestalten. Wir werden in der Lage sein, noch mehr durch eigenes Handeln und aktives Ausprobieren zu lernen und nicht nur durch passives Aufnehmen von Informationen. Das Lernen wird zudem keine geografischen Grenzen kennen. 
    • Das Metaverse wird auch unseren Arbeitsalltag grundlegend verändern. Anwendungen wie alltagstaugliche, leistungsfähige und erschwingliche VR- und AR-Brillen und etwa virtuelle Räume werden unsere Zusammenarbeit in Unternehmen revolutionieren. 

    Und insbesondere Frauen interessieren sich für das Metaverse, denn sie sind dabei nicht nur als Anwenderinnen gefragt. Nein, mehr als die Hälfte der Creators, die etwa die AR-Plattform Meta Spark nutzen, sind heute schon Frauen! Wir müssen deshalb auch künftig gemeinsam dafür sorgen, dass Frauen nicht nur Konsumentinnen in einem Metaverse sind, sondern dass sie das Metaverse mit aufbauen, beeinflussen und gestalten.   

    Drei DeepTech-Start-ups stellten sich vor

    Im Anschluss an diese inspirierenden Vorträge stellten drei Start-ups aus dem DeepTech ihre Gründungsideen vor. 

    @Foviatech 

    Bei Foviatech arbeiten Software- und Materialwissenschaftler in einem interdisziplinären Team zusammen, um innovative Lösungen für das Verkehrs- und Gesundheitswesen zu entwickeln. KI-basierte kundenspezifische Softwarelösungen geben Foviatech eine Sonderstellung in Industrialisierung und Digitalisierung. So ist das neueste Produkt, FOVGRAI SmartSeat, ein Graphen-basierter flexibler Sensor in Verbindung mit KI-Technologie, der aufbauend auf der jeweiligen Benutzerposition Sitze selbst konfiguriert und damit zur Komfortautomatisierung beiträgt. 

    @ImpactNexus!  

    ImpactNexus entwickelt Sustainability-Intelligence-Software, mit der es auch für „Nicht-Experten“ möglich wird, nachhaltige Geschäftsentscheidungen zu treffen. Der Kern ist eine einzigartige Impact-Wissensdatenbank – der NEXUS – mit dem es möglich wird, Unternehmen automatisiert zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Mit ihrer Software helfen sie Unternehmen und ihren Investoren, Zulieferern und Kunden die Nachhaltigkeitsperformance zu reporten und zu optimieren. 

    @Staex 

    Staex ist eine Netzwerk- und Software-Plattform, die neu definiert, wie IoT-Softwareanwendungen erstellt, verteilt, installiert und verwaltet werden. Es bietet zuverlässige Kommunikation über unzuverlässige Netzwerke, Verschlüsselung für ansonsten unsichere Verbindungen und Diensterkennung für isolierte lokale Dienste. Staex ist vollständig Peer-to-Peer ohne Single-Point-of-Failure. Es ist leicht genug, um am Rand ausgeführt zu werden, aber leistungsstark genug, um auch Cloud- oder lokale Server zu verwalten. Staex ist für Entwickler transparent und schränkt die Auswahl an Protokollen, Sprachen, Frameworks usw. nicht ein. Staex abstrahiert einfach komplexe Netzwerke und Orchestrierung für groß angelegte Bereitstellungen.