Kategorie: Netzwerk

  • Interview mit Ina Schlie & Alexa Hergenröther: Status Quo & Ausblick encourageventures

    Interview mit Ina Schlie & Alexa Hergenröther: Status Quo & Ausblick encourageventures

    Unsere beiden Vorsitzenden Ina Schlie und Alexa Hergenröther haben das MeetUp eröffnet und eine Bilanz der ersten Monate gezogen. Wir haben sie zu ihren Eindrücken von dem Tag und zu der Arbeit im Netzwerk befragt.

    Ina und Alexa, wie habt ihr das MeetUp in Berlin erlebt?

    Ina Schlie: Ich bin immer noch absolut überwältigt! So viele herausragende Frauen an einem Ort, die alle Teil unseres Netzwerks sind – das macht mich sehr stolz. Es war unglaublich, wie viel geballtes Wissen wir in einem Raum versammelt haben und wie viele inspirierende Diskussionen wir hatten und was alles an neuen Ideen und Vernetzungen entstanden ist!

    Alexa Hergenröther: Zudem haben wir extrem positives Feedback auf die bisherige Arbeit von encourageventures erhalten, von Investorinnen und von Gründerinnen. Wir sind auf einem guten Weg!

    Was habt ihr bisher erreicht?

    Alexa Hergenröther: encourageventures versammelt bereits 400 Investorinnen und über 300 Start-ups unter seinem Dach. 30 Start-ups konnten wir bereits unterstützen, dabei wurden siebenstellige Investments getätigt. 

    Was treibt euch an?

    Ina Schlie: Nur 17,7 Prozent der Gründer sind Gründerinnen. Das möchten wir ändern. 96 Prozent der Wagniskapitalfirmen werden ausschließlich von Männern geführt. Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass lediglich 5,2 Prozent der Gründerinnen-Teams in Deutschland 1 Mio.€ oder mehr Wagniskapital erhalten haben. Bei Gründer-Teams sind es dagegen 27,8 Prozent. Unsere Vision ist, mehr Vielfalt in die Gründer:innen- und Investor:innenlandschaft zu bringen – also auch mehr Frauen zu Investorinnen zu machen.

    Alexa Hergenröther: Konkret möchten wir deshalb Gründerinnen und Investorinnen ermutigen und unterstützen, ihre Vorhaben zu verwirklichen. Wir möchten sie miteinander vernetzen, um Erfahrungsaustausch und Finanzierungen zu ermöglichen und so einen Raum für Innovationen, Ideen und Entfaltungsmöglichkeiten bieten!

    Was habt ihr als nächstes vor?

    Alexa Hergenröther: Neben unseren konkreten Hilfestellungen für Gründerinnen und Investorinnen nehme wir auch politisch Einfluss. Wir haben in einem Positionspapier konkrete Forderungen formuliert:

    • Zugang zu Wagniskapital für Gründerinnen verbessern
    • Entrepreneurial Mindset in Bildung und Forschung stärken
    • Tech-Fachkräftemangel bekämpfen
    • Innovationsförderung für Gründerinnen einführen
    • Bürokratische Hürden abbauen

    Ina Schlie: Im nächsten Schritt planen wir einen eigenen encourage Growth Fund. Ein Kernteam arbeitet bereits intensiv an der Konzeption. Er wird sich an unseren Werten ausrichten und das Ziel unterstützen, mehr Vielfalt in die Gründerinnenszene zu bringen. Erste Gespräch mit Banken und Ministerien laufen bereits dazu, und die Ansprache von Großinvestor:innen hat begonnen. 

    Alexa Hergenröther: Ich möchte mit einem kleinen Appell schließen. Für unsere Vorhaben benötigen wir finanziellen Spielraum, um wirklich etwas bewegen zu können. Also: Werdet Mitglied, unterzeichnet die Beitrittserklärung – und gegen eine zusätzliche Spende haben wir auch nichts einzuwenden!

    Ina Schlie: Genau! Und: encourage a friend! Sprecht bitte Gründer:innen und (Neu-)Investor:innen aus eurem Netzwerk an, für die encourageventures ebenfalls spannend sein könnte.

  • Panel-Diskussion: Dream-Team Gründerin und Investorin

    Panel-Diskussion: Dream-Team Gründerin und Investorin

    In dem Panel „Dream Team: Gründerin und Investorin“ kamen unsere beiden Zielgruppen zu Wort. Dr. Elke Eller und Ana-Cristina Grohnert sprachen für die Investorinnen, Dr. Amelie Wiedemann und Dr. Friderike Bruchmann für die Gründerinnen. 

    Dr. Elke Eller bestätigte, dass sie bei der Wahl ihrer Investments auch nach „Purpose“ entscheidet, also ob sie den Eindruck hat, dass das Start-up wirklich zur Lösung eines relevanten Problems beiträgt. Friderike Bruchmann betonte wie erfreut sie sei, dass die Investorinnen von encourageventures gleichzeitig als Mentorinnen fungieren. Für Ana-Cristina Grohnert war dies selbstverständlich, schließlich investiert man immer in ein Team, und das besteht aus Menschen, die Unterstützung benötigen. Märkte und Marktchancen können sich jederzeit schnell verändern, entscheidend ist, dass das Team in der Lage ist, darauf zu reagieren. 

    Der Ansicht war auch Amelie Wiedemann. Sie betonte dass eine Beziehung zwischen Investorin und Start-up dann optimal ist, wenn sie durch „psychological safety“ geprägt ist, also eine offene, wertschätzende Kultur, in der man auch Fehler eingestehen kann.

    Alle Panel-Teilnehmerinnen wünschten sich mehr Mut zum Unternehmertum – seitens der Gründerinnen und der Investorinnen. 

  • Panel-Diskussion: Wege in eine neue Gründerinnenzeit

    Panel-Diskussion: Wege in eine neue Gründerinnenzeit

    Im Panel „Wege in eine neue Gründerinnenzeit“ haben Simone Menne, Miriam Wohlfahrt, Heike Marita Hölzner und Christina Roitzheim darüber diskutiert, wie wir einen Spirit von Entrepreneuship in Deutschland schaffen und wie wir Frauen dazu bringen können, sich stärker zu vernetzen.

    Simone Menne wies darauf hin, dass wir in Deutschland immer noch schlecht darin sind, die Sichtbarkeit von Gründerinnen zu stärken. Heike Hölzner betonte die Bedeutung eines dynamischen Mindsets, durch das ein Zutrauen entsteht, dass man als Gründerin alles erlernen kann. 

    Miriam Wohlfahrt war der Ansicht, dass wir, wenn wir mehr Gründer:innen in Deutschland haben wollen, gemeinsam als Gesellschaft einen Wandel treiben müssen, der Gründen bildungsübergreifend als Vorbild-Beruf etabliert und der als Symbol für Fortschritt und Neues steht. 

    Gründerin Christina Roitzheim verwies auf eine Studie, laut der für Gründer:innen die Gefahr, mental krank zu werden, um 50 Prozent höher liegt als bei anderen Menschen. Sie forderte sich und andere Gründer:innen auf, bestimmte Dinge nicht mehr zu akzeptieren und sich insgesamt stärker auszutauschen und zu vernetzen.  

    Ein klarer Appel an uns, auch hier Möglichkeiten für eine Vernetzung von Start-ups zu schaffen!

  • MeetUp „Innovation braucht Vielfalt“ am 15. November in Berlin

    MeetUp „Innovation braucht Vielfalt“ am 15. November in Berlin

    Am 15. November hat unter dem Motto „Innovation braucht Vielfalt“ unser MeetUp für Gründerinnen und Investorinnen in Berlin stattgefunden. Natürlich, safety first unter 2G-Bedingungen. Insgesamt haben sich 130 Ladies (und ein paar Herren) aus ganz Deutschland auf den Weg gemacht, um an unserem ersten Live-Treffen teilzunehmen.

    Wir haben intensiv geworkshopt, diskutiert, genetzwerkt, gelacht und gelernt. In zahlreichen Impulsvorträgen, Panel-Diskussionen und Deep-Dive-Sessions haben wir das umfassende Wissen unserer vielen Mitglieder geteilt. Das Feedback der Teilnehmer:innen auf den Tag und auf unser Netzwerks war extrem motivierend!

    In unserem Blog möchten wir ein paar Key-Insights von diesem Tag mit euch teilen. Und uns noch einmal ganz herzlich bedanken – bei allen, die vor Ort waren, bei Alexa Gorman und Thomas Range für die Moderation, bei allen Speakerinnen und natürlich bei der Deutschen Bank, unserem großartigen Gastgeber.

    SAVE THE DATE – Unsere nächsten Events

    29.11.2021: 2. Mentoring-Night

    02.12.2021: Start der Schulungsreihe für Gründer:innen und Aufsichtsrät:innen

    06.12.2021: 2. Schulungsreihe für Gründer:innen und Aufsichtsrät:innen

    16.12.2021: 3. Schulungsreihe für Gründer:innen und Aufsichtsrät:innen

    In 2022 geht es mit vielen spannenden Veranstaltungen weiter!

  • Eindrücke von der Deep Dive Session Forms of Investment

    Eindrücke von der Deep Dive Session Forms of Investment

    Unser Netzwerk bietet Investorinnen exklusiven Zugang zu vielversprechenden Start-ups – aber wie können gerade neue Business Angelinas entscheiden, ob ein Start-up wirklich ein gutes Investment ist? Darauf haben die Profi-Investorinnen Mor Eini und Melanie Higgs spannende Antworten gegeben. 

    Auf jeden Fall sollte man das Risiko berücksichtigen, das Geld zu verlieren, und deshalb am besten diversifizieren, also sein Kapital auf verschiedene Unternehmen verteilen. Wichtig ist auch eine intensive Beschäftigung mit dem Start-up. Investments benötigen viel Zeit! Auch hier hilft ein gutes Netzwerk, um von anderen Tipps für spannende Companies zu erhalten. 

    Ebenfalls spielt die Intuition eine wichtige Rolle, denn man tätigt immer eine Investition in Menschen. Deshalb ist es auch essenziell, sich das ganze Team und seine Werte anzuschauen, nicht nur den Kopf des Start-ups!

  • Impulsvortrag von Ana-Cristina Grohnert: Vielfalt als strategischer Wirtschaftsfaktor

    Impulsvortrag von Ana-Cristina Grohnert: Vielfalt als strategischer Wirtschaftsfaktor

    Ist es nicht absurd, dass in Deutschland alle über den Fachkräftemangel klagen, wenn die Hälfte der Bevölkerung, nämlich die Frauen, immer noch nicht als vollwertige Arbeitskräfte akzeptiert werden? Mit dieser spitzen These hat unsere Investorin und Mentorin Ana-Cristina Grohnert gleich zu Beginn alle Zuhörer:innen gepackt. 

    Und dann hat sie sehr plausibel dargelegt, dass wir der zunehmenden Komplexität der Herausforderungen, vor denen die Wirtschaft steht, auch eine Komplexität an Lösungen entgegensetzen müssen – und die kommt nur durch vielfältige Köpfe, also diverse Teams. 

    Ana-Cristina plädierte dafür, stärker in Vernetzung zu denken und mehr auf das Andersartige zu vertrauen. Unsere Initiative von encourageventures und das große Interesse, das unser Netzwerk erfährt, weckt in ihr einen vorsichtigen Optimismus, dass die deutsche Wirtschaft sich langsam doch auf den Weg macht. 

  • Gründer:innen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands – Was muss sich ändern? Unser Positionspapier

    Gründer:innen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands – Was muss sich ändern? Unser Positionspapier

    ES GIBT EINE AKTUALISIERTE FASSUNG VOM MÄRZ 2022 UNTER https://encourage-ventures.com/update-positionspapier-foerderung-start-ups/

    Deutschland bringt bahnbrechende Start-ups und Innovationen hervor. Dies zeigen die Entwicklungen in den Gründungshotspots Hamburg, Berlin und Frankfurt. Die Steigerung der Attraktivität Deutschlands als Wirtschafts- und Innovationsstandorts steht bereits seit mehreren Jahren auf der politischen Agenda und einige Fortschritte wurden erzielt. Dennoch sind wir weit davon entfernt, das vollständige wirtschaftliche Potenzial der deutschen Gründer:innenszene zu nutzen. 

    Die Gründungsquote ist in Deutschland mit 4,8 % deutlich geringer als in vielen vergleichbaren Ländern, beispielsweise den USA (15,4 %), den Niederlanden (11,5 %) und Großbritannien (7,8 %/OECD, 2020). Ein erschwerter Zugang zu Wagniskapital und ein hoher Bürokratieaufwand machen Deutschland als Gründungsstandort unattraktiv. Schnell wachsende Unternehmen wenden sich an ausländische Investoren, und Deutschland verliert dadurch kontinuierlich an Innovations- und Wirtschaftskraft. Der geringe Anteil der frauen- und divers geführten Start-ups verstärkt das strukturelle Problem des Start-up-Ökosystems. Derzeit liegt der Anteil der Gründerinnen in der Start-up-Szene bei lediglich 15,7 %. Die Zusammensetzung der Gründungsteams bestätigt dieses Ungleichgewicht, denn 69,0 % der Start-ups werden von rein männlichen Teams gegründet, wohingegen 20,1 % von gemischten Teams und lediglich 10,9 % von rein weiblichen Teams gegründet werden (Female Founders Monitor, 2020). Der Anteil der Bevölkerung, der sich selbständig machen möchte, sinkt seit 2009 kontinuierlich von 40 % auf 22 % (KfW, 2019). Die Corona Krise hat diese Entwicklung noch weiter verstärkt.

    Um das vollständige Innovationspotenzial der deutschen Start-up Szene nutzen zu können, muss die Politik die Hindernisse für Gründer:innen beseitigen, Rahmenbedingungen für Start-ups insgesamt verbessern und somit Deutschland zu einem attraktiven Standort für Start-ups machen. Die Stärkung von privaten Initiativen, wie beispielsweise Gründer:innennetzwerke, ist ebenfalls essenziell für eine positive Entwicklung des Gründer:innentums in Deutschland.

    1. Zugang zu Wagniskapital für Gründerinnen erleichtern

    Sowohl im europäischen als auch im internationalen Vergleich ist der deutsche Venture-Capital Markt relativ klein und mit den führenden Innovationsländern nicht konkurrenzfähig. Die VC-Märkte Großbritanniens und Frankreichs waren in den letzten drei Jahren im Schnitt 2,1- und 1,5-mal größer als der Deutsche. Das Volumen der VC Märkte in den USA und China ist 5,2 und 4,1-mal so groß wie das des deutschen Markts, gemessen an der jeweiligen Wirtschaftskraft des Landes (KfW, 2020).

    Die Schwierigkeit als Start-up in Deutschland Wagniskapital zu erhalten ist während der Wachstumsphase und des Skalierungsprozesses besonders hoch, wenn die benötigten Finanzierungen größere Beträge umfassen. In dieser Phase erhält ein deutsches Unternehmen im Durchschnitt 3,3 Millionen Euro, im Vergleich zu 24 Millionen Euro in den USA (Roland Berger, 2018). So machen sich viele Start-ups auf die Suche nach ausländischen Investoren. An 9 von 10 großen VC-Deals in Deutschland sind ausländische Investoren beteiligt und 51 % der VC-Deals, die ein Volumen von mehr als 50 Millionen Euro umfassen, werden ausschließlich von ausländischen Investoren finanziert (KfW, 2020). So verliert Deutschland nicht nur vielversprechende junge Unternehmen, sondern auch deren Wirtschafts- und Innovationspotenzial. 

    Dieser Trend ist auf europäischer Ebene ebenfalls deutlich zu erkennen. Die Beteiligung europäischer Investoren an Investitionsrunden sinkt von 38 % in der Seed-Phase (1-4 Mio.) auf lediglich 9% in der „Megaround Plus“ Finanzierungsphase (>250 Mio.) (European Startups, 2020). Der erschwerte Zugang zu Kapital in Europa beeinflusst die Erfolgschancen der Start-ups erheblich. Derzeit ist die Wahrscheinlichkeit nach der Seed-Phase in Europa erfolgreich zu sein 30 % geringer als in den USA. Dies bedeutet nicht, dass europäische Start-ups häufiger scheitern, sondern dass die Entwicklungsmöglichkeiten in der Wachstumsphase aufgrund von fehlendem Kapital nicht genutzt werden können (McKinsey, 2020). 

    Für weibliche Gründerinnenteams ist die Herausforderung Wagniskapital zu erhalten, um ein Vielfaches größer als für männliche Gründerteams, insbesondere in Bezug auf Investitionen von mehr als 1 Millionen Euro. Der Female Founder Monitor 2020 zeigt, dass lediglich 5,2 % der frauengeführten Start-ups eine Investition von 1 Millionen Euro oder mehr erhalten, während 27,8 % der männergeführten Start-ups eine Investition dieser Größe erhalten haben. Bei Business Angel Investments ist diese Ungleichverteilung bei der Kapitalvergabe ebenfalls zu beobachten. Lediglich 7,7 % der Gründerinnenteams erhalten Business Angel Investments, wohingegen 25,7 % der männlichen Gründerteams diese als Kapitalquelle nutzen.

    Unsere Forderung: 

    Die Bundesregierung hat bereits einen wichtigen Schritt mit der Einrichtung eines 10 Milliarden Euro schweren Zukunftsfonds getätigt, dessen Verwaltung der KfW aufgetragen wurde. Obwohl der Zukunftsfonds ein essenzieller Schritt ist, um den generellen Zugang zu Wagniskapital zu erleichtern, sind weitere Maßnahmen nötig, um das Ungleichgewicht im VC-Markt zu bekämpfen.

    Wir fordern vor diesem Hintergrund, dass die Investmententscheidungen staatlicher Fonds stärker datenbasiert getroffen werden und die Entscheidung auf Basis von Pitches relativiert wird. Denn Studien zeigen, dass das Geschlecht des Entrepreneurs beim Pitch einen extrem großen Einfluss auf die Investmententscheidung hat.  Männliche Gründer werden grundsätzlich von Investoren verstärkt nach den Profitchancen gefragt, wohingegen Gründerinnen deutlich häufiger mit Fragen nach der Risikominimierung und potenziellen Verlusten konfrontiert werden (Hassan et. al. 2020). Entrepreneure, die nach Profitchancen gefragt werden, erhalten im Schnitt das Sechsfache an Wagniskapital der Entrepreneure, die zu Risiko und Verlusten Auskunft geben sollen (Hassan et. al. 2020). Wir fordern daher einen datenbasierten Entscheidungsprozess, denn die Verkaufsdaten aus der Frühphase liefern objektive Indikatoren für die Produktpassung an Kundenbedürfnisse, Marketingfähigkeiten und Kundenbeziehungsmanagement sowie der Qualität des Teams und des CEO’s.

    In den USA ist man bei einigen Fonds genau diesen Weg gegangen: diese Fonds haben bereits den Fokus auf rein datenbasierte Entscheidungen gelegt. Sie haben keine explizite Agenda zur Förderung von Gründerinnen, sondern stellen das finanzielle Interesse an erste Stelle und weisen trotzdem eine deutlich höhere Quote an Investments in frauengeführten Start-ups auf (Hassan et. al. 2020).

    Außerdem fordern wir eine diversere Besetzung der bundeseigenen Fonds in Hinblick auf die Geschlechterverteilung, als es derzeit der Fall ist. Der Anteil der weiblichen Portfoliomanager in großen deutschen Investmentfonds liegt zwischen 17 % und 25 %. Dieser Prozentsatz ist in den Managementpositionen noch geringer. Daher fordern wir eine diverse Besetzung der Managementebenen von bundeseigenen Venture-Capital Fonds.

    Schließlich fordern wir, dass der Dealflow von diversen Teams bearbeitet wird. Solange der Pitch eine so große Rolle bei der Vergabe des Kapitals spielt, ist es essenziell, die Bewertung der Pitches von einem diversen Team durchführen zu lassen. 

    Sollten diese Forderungen nicht implementiert werden, wird das Kapital des Zukunftsfonds die existierende Ungleichverteilung verstärken und die Situation von Gründerinnen nicht maßgeblich verbessern können.

    2. Entrepreneurial Mindset in Bildung und Forschung stärken

    Die Gründungsquote unter den 18-24-Jährigen ist in Deutschland höher als in jeder anderen Altersgruppe. Der Anteil der Start-up-Gründer:innen mit Hochschulabschluss liegt in Deutschland bei fast 84 % und die angewandte, hochkarätige Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung, für die Deutschland im Ausland große Anerkennung erfährt, bieten einen perfekten Nährboden für innovative Ausgründungen. Trotzdem liegt die Ausgründungsquote an Universitäten derzeit nur bei 12,5 % (Handelsblatt, 2019). Bereits existierende Fördermaßnahmen, wie die „EXIST-Gründerhochschule“ des BMWis, haben in den vergangenen Jahren zwar wichtige Impulse gesetzt, jedoch lag der Fokus primär auf der Beratung und Förderung konkreter Ausgründungsvorhaben und nicht auf der Förderung des Gründer:innentums im Allgemeinen.

    Um das Potenzial an Schulen und Universitäten weiter zu fördern, müssen im Zuge der längst überfälligen Transformation des Bildungssystems nun Entrepreneurship, Digitalisierung und Nachhaltigkeit einen noch höheren Stellenwert erhalten. Dabei geht es nicht in erster Linie um Gründungskurse und Vermittlung von Fachwissen, sondern um die Entwicklung von Metakompetenzen und den Einsatz neuer didaktischer Ansätze, wie das auf Herausforderung basierende Lehren und Lernen. Dies hat große Ähnlichkeit mit dem Vorgehen von Entrepreneuren in der Praxis. So fördern wir ein Entrepreneurial Mindset bei Schüler:innen und Studierenden, was sich wiederum positiv auf den Anteil der Gründerinnen in Deutschland auswirken wird. Denn ein wesentlicher Eckpfeiler eines solchen Mindsets ist die Überzeugung, durch das eigene Handeln auch in schwierigen Situationen etwas verändern zu können. Aufgrund unterschiedlicher Erziehung zwischen Mädchen und Jungen ist diese Eigenschaft bei Frauen häufig noch geringer ausgeprägt.

    Unsere Forderung: 

    In Schulen sollten mehr Projektkurse unterrichtet und Initiativen wie „Business at School“ oder „Start-up Teens“ gefördert werden, um das Interesse von Schüler:innen am Gründen zu wecken. Wir fordern darüber hinaus, Entrepreneurship und „Digital Skills“ in den anschließenden Bildungsstufen als Querschnittsfächer anzuerkennen, die in möglichst vielen Ausbildungs- und Studiengängen integriert werden sollten. Es ist essenziell die Schüler:innen und Student:innen auf die digitalisierte Arbeits- und Gründungswelt vorzubereiten. Das Potenzial der Schüler:innen wird vervielfacht, wenn Entrepreneurship, Nachhaltigkeit und Digitalisierung als übergreifende Kompetenzen vermittelt werden. 

    Konkret schlagen wir für Hochschulen vor, Entrepreneurship, Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsmodule als freiwillige Ergänzungsfächer in jedem Studiengang zu integrieren. Zusätzlich sollte es an jeder Hochschule ein Start-up-Semester mit Entrepreneurship, Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsmodulen geben, an dem Studierende aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen gemeinsam freiwillig teilnehmen können.  So entwickeln sich Netzwerke, aus denen später interdisziplinäre Gründungsteams entstehen, die das klassische Silodenken, das an Hochschulen vorherrscht, auflösen. Dieses Semester kann dem Studium vorgeschaltet oder zwischengeschoben werden und sollte, genauso wie jede eigene Gründung im Studium als Leistung anerkannt werden, zum Beispiel als Äquivalent zu einem Praktikum, sodass sich Studienzeiten nicht zwingend verlängern. So wird eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Gründung ermöglicht, die wiederum zu mehr Experimentierfreude unter Studierenden führen kann. 

    Auch wenn nicht jede Ausgründung erfolgreich ist, ermöglicht eine frühe Gründungserfahrung die Entwicklung wichtiger Metakompetenzen. Schließlich sind die erfolgreichsten Gründerinnen und Gründer weltweit Seriengründer:innen.

    Eine weitere Forderung, um die genannten Ziele zu erreichen, ist das Schaffen von Anreizen für Lehrende und Forschende, diese Gründungen aktiv zu fördern. Diese sind, dass zeigt der Gründungsradar des Stifterverbandes 2020, wichtig, aber noch immer kein Standard.  Die mögliche Bandbreite der Anreize reicht von finanziellen Zusagen und Prämien bis zu Reputationsgewinnen. Eine zeitliche Entlastung, wie Freisemester für Gründungen, Reduktion von Lehrdeputaten oder Freistellung von anderen Aufgaben, könnten ebenso zur Gewinnung von Professor:innen und Mitarbeiter:innen für dieses Themenfeld beitragen.

    3. Tech-Fachkräftemangel bekämpfen

    2020 hatten wir in Deutschland einen Mangel von 86.000 Tech-Fachkräften (Statista, 2020). Dieser Mangel an IT-Fachkräften ist in der Start-up-Szene deutlich spürbar. Ein entscheidender Grund ist das ungenutzte Potenzial von Mädchen und Frauen, denn nur 8,8 % der MINT Ausbildungsberufe sind von Frauen besetzt. 

    Um den Tech- Fachkräftemangel auszugleichen ist es essenziell, auf der einen Seite Talente im Land zu halten und auf der anderen Seite ein attraktives Zuwanderungsland zu sein. In beiden Bereichen gibt es in Deutschland Handlungsbedarf. Um IT-Talente aus dem Ausland anzuziehen, sollte es Initiativen geben, die es für Talente aus dem Ausland attraktiv machen, in Deutschland innovativ zu sein und Start-ups zu gründen. Auf der anderen Seite müssen Start-ups die Möglichkeit haben, sich als attraktive Arbeitgeber:innen für IT-Kräfte zu positionieren. Während etablierte Unternehmen Tech-Talente mit hohen Gehältern an sich binden können, haben es Start-ups viel schwerer entsprechende Talente zu finden. 

    Hinzu kommt, dass die Rahmenbedingungen für Virtuelle-Stock-Options-Programme kompliziert, unflexibel und steuerlich unattraktiv für Arbeitnehmer:innen sind, da die gestundete Steuer beim Austritt aus dem Unternehmen sofort anfällt. Solche virtuellen Beteiligungen sind auch aus psychologischer Hinsicht nicht annähernd so attraktiv wie echte Optionen, da sie nicht zu einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung am Start-up führen.

    Im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern und auch im internationalen Wettbewerb um Mitarbeiter hat Deutschland keine hinreichende Förderung von solchen Beteiligungen.

    Unsere Forderung: 

    Um den Tech-Fachkräfte Mangel zu bekämpfen, stellen wir die folgenden drei Forderungen auf. Erstens muss das Potenzial der Frauen besser genutzt werden. Der pessimistischen Selbsteinschätzung von Mädchen und jungen Frauen in Bezug auf Mathematik muss durch gezielte Förderprogramme weiter entgegengewirkt werden. Stipendienprogramme für junge Frauen in MINT Bachelorstudiengängen sollten weiter ausgebaut werden. 

    Zweitens fordern wir eine Einwanderungsinitiative am Beispiel des kanadischen Global Talent Streams aufzusetzen. Das kanadische Einwanderungsprogramm hat seit 2017 40.000 hoch qualifizierte Tech-Fachkräfte in das Land gebracht (El-Assal, 2020). Das Programm erlaubt es Arbeitgeber:innen, die Einstellung einer ausländischen IT-Fachkraft innerhalb von 10 Tagen durchzuführen. Die einzige Voraussetzung ist ein konkretes Jobangebot eines kanadischen Arbeitgebers. 

    Die dritte Forderung bezieht sich auf attraktivere Rahmenbedingungen für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme, die es zum einen ermöglichen Fachkräfte zu halten und gleichzeitig Deutschland zu einem attraktiveren Standort für Fachkräfte zumachen, die für Start-ups arbeiten. Zum einen muss der Freibeträge für den steuerfreien Erwerb von Mitarbeiterbeteiligungen von 1.440 Euro weiter erhöht werden. In Österreich liegt der Freibeitrag bei 4.500 Euro, in Großbritannien bei circa 3.500 Euro und in Spanien sogar bei bis zu 12.000 Euro pro Jahr (Handelsblatt, Steuerboard, 2020). Wir fordern, dass der Freibetrag weiter erhöht wird, um Deutschland als Gründungsstandort und im Wettbewerb um Talente konkurrenzfähig zu machen. 

    Die neue Bundesregierung muss Regelungen für Mitarbeiter:innenbeteiligungsprogramme implementieren, die sich am internationalen Standard orientieren.

    4. Innovationsförderung

    Die Innovationskraft Deutschlands ist eines der wichtigsten Standbeine für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung ist ein wichtiger erster Schritt, um Deutschlands Innovationskraft zu stärken. Das Fördervolumen ist jedoch zu gering, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein.

    Unsere Forderung:

    Um als Gründungsstandort konkurrenzfähig zu bleiben, muss Deutschland weitere Maßnahmen ergreifen, um Forschung und Entwicklung zu fördern und innovative Geschäftsmodelle zu unterstützen. Wir fordern, eine Förderung von Forschung und Entwicklung, die sich am Beispiel des Enterprise Development Grant in Singapur orientiert. Innovativen Start-ups werden 70 % der Personalkosten erstattet (BMWi, 2018). Singapurist somit ein außerordentlich attraktiver Gründungsstandort, der auch viele deutsche Gründer:innen anzieht. 

    5. Gründung innerhalb von 24 Stunden und Bürokratie abbauen

    Der bürokratische Aufwand, ein Unternehmen zu gründen, wird von 63 % der Start-ups als massives Hindernis empfunden. Die Veränderung des zeitintensiven Prozesses ist die meistgeforderte Maßnahme an die Bundesregierung, dicht gefolgt von dem Wunsch nach einer Gründung binnen 24 Stunden, die in zahlreichen Ländern weltweit bereits möglich ist (Handelsblatt, 2021). Zum Vergleich: die Gründung eines Unternehmens dauert in Deutschland ungefähr zwischen 35 und 75 Tagen. Auf der einen Seite sorgt dieser zeitintensive Prozess für eine zusätzliche Abschreckung vor Neugründungen. Auf der anderen Seite limitiert das ewige Warten auf die Unternehmenssteuernummer oder den Eintrag in das Handelsregister den Gründungsprozess und die Handlungsfähigkeit, da das Schreiben von Rechnungen oder die Einstellung von Mitarbeiter:innen ohne diese Formalitäten unmöglich ist. Nicht nur die Dauer, sondern auch die administrativen Kosten der Unternehmensgründung reduzieren Deutschlands Attraktivität als Gründungsstandort. Laut einer Studie der Weltbank über die administrativen Kosten einer Unternehmensgründung liegt Deutschland auf Platz 144 von 190 Staaten (Weltbank, 2019).

    Unsere Forderung: 

    Wir fordern den Abbau des bürokratischen Aufwands während der Gründungsphase. Die Bundesregierung sollte dem Beispiel von Estland folgen und eine digitale Gründung innerhalb von 24 Stunden ermöglichen. Die Gründer:innen können online alle nötigen Daten zur Gründung hochladen, nachdem sie sich digital mit dem Personalausweis ausgewiesen haben. Sowohl das Finanzamt als auch die Handelskammer können auf diese Daten zugreifen. Nachdem die Daten automatisch überprüft wurden, wird dem/der Gründer:in eine Register- und Steuernummer zugeteilt. Sollten Dokumente von anderen Ämtern wie dem Arbeitsamt oder dem Gesundheitsamt benötigt werden, kann der/die Gründer:in einen Vermerk in der Anmeldung hinterlassen, sodass die jeweiligen Ämter informiert werden und Zugriff auf die benötigten Informationen erhalten. 

  • Mentoring mit encourageventures

    Mentoring mit encourageventures

    Was ist Mentoring?

    Mentor war eine Figur der griechischen Mythologie, ein Freund des Odysseus und der Erzieher von Odysseus’ Sohn Telemach. Mentoring heißt also im klassischen Sinn: Ein erfahrener Mentor oder eine Mentorin gibt Wissen und Erfahrungen an eine:n unerfahrene:n Mentee weiter. Ein klassisches Mentoring gleicht damit einer Patenschaft. Mentoring gibt es heute allerdings in den unterschiedlichsten Formen und Bereichen. Es gibt Mentoring-Programme in Hochschulen und Unternehmen oder speziell für Berufseinsteiger:innen. Und die Beziehung kann auch umgedreht werden. Beim Reverse Mentoring lernt ein:e erfahrene:r Mitarbeiter:in von einem jungen Menschen. Mentoring bedeutet aber immer das Teilen von Wissen und Erfahrung, von dem im Idealfall beide Seiten profitieren. Während einer Gründung hat ein Mentoring eine besondere Bedeutung.

    Uns war von Anfang an wichtig, Start-ups in allen Belangen und über sämtliche Lebensphasen ganzheitlich und nachhaltig zu unterstützen. Das macht unser Netzwerk einzigartig. Wir möchten die Start-ups nicht nur finanziell, sondern auch mit unserem Know-how unterstützen und ihnen Türen öffnen. Wir wollen Frauen zusammenbringen, um uns so gegenseitig zu ergänzen. Wir wollen begleiten, inspirieren und motivieren und mit all unserer geballten Erfahrung und Expertise zur Seite stehen. Dazu gehört ganz klar auch unser Mentoring-Angebot.

    Was macht unser encourageventures-Mentoring aus?

    Bevor wir auf die Besonderheiten unseres Mentoringkonzepts eingehen, noch eine wichtige Frage: Wie finden sich Mentorinnen und Gründerinnen eigentlich? Start-ups können sich auf unserer Website bewerben und im Fragebogen angeben, ob sie (auch) an einem Mentoring interessiert sind. Wenn sie ausgewählt werden, werden sie automatisch zu unserer nächsten Mentoring-Night eingeladen. Dort geschieht das Matching von Mentorinnen und Gründerinnen und auch über eine persönliche Zuordnung durch das encourageventures-Team.

    Die Vorstellungen von einer Mentoring-Beziehung können sehr unterschiedlich sein. Wir wissen von vielen Gründerinnen, dass sie zwar häufig Ratschläge bekommen, aber selten eine verlässliche, dauerhafte Begleitung. Die Basis für unser Mentoring ist deshalb eine Mentoring-Guideline, die die Grundlage zu einer vertrauensvollen und verbindlichen Zusammenarbeit schafft.

    • Wie geben wir uns Feedback und wie lernen wir am besten voneinander?          
                 
    • Wie schaffen wir gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg?    
                 
    • Wie stärken wir gemeinsam das übergeordnete Ziel?
    • Was sind unsere gemeinsamen Werte und Leitlinien?

    Gemeinsam legen Mentorin und Mentee einen Rahmen mit Ablauf, Dauer und Zielen fest für einen nachhaltigen Erfolg. Im Anschluss an das Mentoring findet eine Evaluation statt, in der beide Parteien den Prozess und seine Ergebnisse bewerten.

    Der gesamte Prozess wird von einer von uns aus dem Netzwerk begleitet. Während der ganzen Dauer geben sich Gründerinnen und Mentorinnen fortlaufend gegenseitiges Feedback – das ist wichtig, um von- und miteinander lernen zu können. Unsere Mentorinnen werden zudem alle persönlich mit unserem Mentoring-Konzept vertraut gemacht.

    Besonders wichtig: encourageventures ist ein Netzwerk aus spannenden Frauen, die alle ganz unterschiedliche Viten haben. Jede von uns bringt ihren eigenen Erfahrungsschatz mit, den sie in das Mentoring einfließen lassen kann. In unseren Mentoring-Nights finden die Mentorinnen passende Mentees, die sie bei ihren individuellen Herausforderungen unterstützen können. Dann findet noch ein Gespräch zwischen beiden Partnerinnen mit einem Chemie-Check statt, in dem sie ausloten, ob Ziele, Erwartungen und Erfahrungen zusammenpassen.         

    Unser Mentoring ist von der gemeinsamen Vision getragen, mehr Diversität in die Gründer:innen- und Investor:innenlandschaft zu bringen und die Sichtbarkeit von Frauen in der Start-up-Welt zu erhöhen.

    Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorinnen und Start-up aus dem Netzwerk

    Die Mentoring-Night

    Die Mentoring-Night ist eines unserer „Invite Only“-Events, die wir für Start-ups und die Investorinnen und Mentorinnen aus unserem Netzwerk anbieten. Bei der Mentoring-Night können sich ausgewählte Gründerinnen vorstellen und im Anschluss mit potenziellen Mentorinnen in den Austausch gehen. Wir trennen bewusst Pitch-Night und Mentoring-Night, um uns beim Mentoring auf das gemeinsame Lernen fokussieren zu können.

    SAVE THE DATE – Unsere nächsten Events

    11.10.2021: 5. Pitch-Night

    12.10.2021: Einführung ins Arbeitsrecht – mit Caroline Dressler

    27.10.2021: Clever processes from the get go. From start-up to enterprise! – mit Carolin Pietrulla

  • Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorinnen und Start-up aus dem Netzwerk

    Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorinnen und Start-up aus dem Netzwerk

    Wer kann besser erzählen, wie Mentoring bei encourageventures funktioniert und was es genau ausmacht, als die Frauen, die bereits mittendrin stecken, also unsere Mentorinnen und die Gründerinnen, die als Mentee in den Genuss der Unterstützung kommen?

    Deshalb haben wir zwei unserer Gründungsmitglieder, Alexa Gorman und Ana-Cristina Grohnert, und eins unser Start-ups, DearEmployee, befragt.

    Mentorinnen: Alexa Gorman & Ana-Cristina Grohnert, Gründungsmitglieder encourageventures

    Was bedeutet Mentoring für dich persönlich?

    Alexa Gorman: Ich habe das große Privileg, dass ich aktuell sowohl als Mentorin als auch als Mentee unterwegs bin – insofern habe ich ganz frische Eindrücke von beiden Rollen. Und ich stelle immer wieder fest: Beide Perspektiven sind für mich gleich inspirierend und bereichernd. Das ist für mich der Schlüssel zu gutem Mentoring: dass es ein Erfahrungsaustausch in beide Richtungen ist. Bei Start-ups im Tech-Bereich bin ich beispielsweise immer wieder begeistert, wie anders und unkompliziert sie an Probleme herangehen und diese lösen im Vergleich zu großen Unternehmen. Beide Seiten des Mentoring-Paares profitieren von den geteilten Erfahrungen.

    Deshalb kann ich allen Frauen da draußen nur empfehlen: Es lohnt sich wirklich, Mentorin bei uns zu werden, und es bringt auch riesigen Spaß. Probiert es einfach einmal aus!

    Was ist für dich das Besondere an unserem encourageventures-Mentoring?

    Ana-Cristina Grohnert: Es gibt inzwischen eine ganze Menge von Mentoring-Angeboten, und gerade wenn Start-ups die erste mediale Öffentlichkeit erreichen, bekommen sie häufig zahlreiche Angebote und müssen abwägen, wem sie vertrauen und wo sie ihre Zeit investieren. Bei encourageventures vereinen wir sehr erfahrene Frauen, die alle gesellschaftlich etwas verändern möchten und deshalb ein echtes Anliegen haben, der nachfolgenden Generation Türen und Chancen zu öffnen. Das ist eine Besonderheit!

    Welche Voraussetzungen brauchen Start-ups für eine fruchtbare Mentoring-Beziehung?

    Alexa Gorman: Auf jeden Fall eine große Offenheit. Mentoring hat immer eine fachliche, aber auch eine persönliche Ebene. Da kann es auch manchmal unbequem sein, Feedback zu bekommen. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, dass sich beide Seiten zunächst Zeit nehmen, sich persönlich kennenzulernen. Nur wenn die Chemie stimmt, fallen kritische Fragen und auch neue Ideen auf fruchtbaren Boden. Ganz wichtig finde ich auch den gegenseitigen Respekt, weil er die Basis für Vertrauen ist.

    Was macht ein gutes und erfolgreiches Mentoring aus?

    Ana-Cristina Grohnert: Wie Alexa es schon formuliert hat: Ein gutes Mentoring findet für mich immer auf Augenhöhe statt. Es ist ein gegenseitiges Lernen, eine wechselseitige Inspiration, ein echter Austausch und eine gemeinsame Entwicklung, aus der beide Seiten anders hervorgehen, als sie hineingegangen sind. Mentoring hat nichts mit Frontalunterricht zu tun! Das erfordert Neugierde und Offenheit auf Seiten der Mentorin und Selbstbewusstsein und Überzeugungskraft seitens des Mentees.

    Interview Grohnert

    Mentee: Dr. Amelie Wiedemann, Co-Founder von DearEmployee

    Was waren deine Erwartungen an ein Mentoring?

    Mentoring bedeutet für mich, bestimmte Themen oder Situationen in einem geschützten Rahmen vorbereiten oder nachbesprechen zu können. Dabei geht es nicht darum, etwas beweisen zu müssen, sondern Erkenntnisse zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Ideal ist es, wenn Mentorin und Mentee zu Beginn ihre Erwartungen in Bezug auf Themen und Häufigkeit des Austauschs abgleichen. Toll ist es natürlich, wenn Mentorinnen gleichzeitig auch Rolemodels sind – so wie bei encourageventures.

    Bei welchen Themen unterstützt dich deine Mentorin?

    Die Vielfalt der Themen, zu denen Mentoring Sinn macht, ist riesig. Meine Mentorin bringt spannende fachliche Kompetenzen mit, ein wahnsinniges Netzwerk, und ich habe von Anfang an ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen uns wahrgenommen. Deshalb können Themen von Einblicken in die berufliche Praxis und Netzwerke, der fachlichen Beratung bis hin zur persönlichen Entwicklung reichen.  

    Was macht ein gutes und erfolgreiches Mentoring aus?

    Für mich steht der offene und ehrliche Austausch im Vordergrund und ein gewisses Gefühl dafür, wie die andere tickt. Das macht es einfacher, Feedback zu geben und anzunehmen. Deshalb liegt der Zauber des Mentorings sicher auch in einer längerfristigen Begleitung. Obwohl es naturgemäß ein Gefälle gibt in Hinblick auf Berufsjahre und viele Erfahrungsbereiche – würde ich mir wünschen, dass meine Mentorin auch etwas für sich aus unseren Gesprächen mitnehmen kann.

    DearEmployee ist eine Corporate Health Plattform, die Unternehmen unterstützt, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter:innen zu schaffen. 

    Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorin und Start-up

    Hier gibt es noch mehr Informationen zum Mentoring bei encourageventures und wie ihr euch anmelden könnt.

  • #25to25: Wir kennen das Problem, jetzt wollen wir die Lösung: 25% Frauen bis 2025!

    #25to25: Wir kennen das Problem, jetzt wollen wir die Lösung: 25% Frauen bis 2025!

    Der Anteil von Frauen in der Gründer:innenszene ist auch in 2021 erschreckend gering. Das muss sich ändern! Mit starken Netzwerken, wie encourageventures, und Initiativen, wie #25to25, können wir strukturelle Veränderungen bewirken. Wie, das zeigen wir euch jetzt – mit Fakten und Lösungsansätzen und einem Interview mit den beiden Initiatorinnen von #25to25, Dr.in Irène Kilubi und Svenja Lassen.

    Das Problem

    Nur 15% aller Start-Ups werden von diversen Teams gegründet. 96% der deutschen Venture Capital Unternehmen werden ausschließlich von Männern geführt. Nur 1,6% des Wagniskapitals gehen an weibliche Gründerinnen. Über 90% der Investitionen gehen an männliche Gründerteams. Laut Boston Consulting Group (BCG) liegt der Frauenanteil auf Partnerebene in Wagniskapital-Firmen (VC) bei nur vier Prozent. Nur fünf Prozent der Gründerinnenteams haben laut Female Founders Monitor 2020 bereits eine Million Euro oder mehr externes Kapital erhalten – bei den Gründerteams sind es dagegen rund 30 Prozent. – Das sind nur ein paar Zahlen, die zeigen, wie es in der Gründer:innenlandschaft aktuell aussieht. Wie dringend notwendig ein Netzwerk wie encourageventures ist, hat uns auch das große Interesse von Gründerinnen, Investorinnen und Presse zu unserem Launch gezeigt.

    Doch woran liegt diese ungleiche Verteilung eigentlich? Und was können wir tun, damit es sich ändert?

    Die Fakten

    • es gibt eine einseitige Fundverteilung
    • es besteht ein generelles Problem bei der Innovationsförderung, der Förderung von Entrepreneurship und digitaler Kompetenzen an Universitäten und Hochschulen
    • es gibt eine historisch gewachsene Ungleichheit – wie auch sonst in der Wirtschaft
    • es fehlen weiblichen Role-Models
    • die Strukturen sind noch immer durch Boys-Clubs geprägt
    • männliche Strukturen in der VC-Landschaft herrschen vor

    All diese Punkte wirken auf viele weibliche Gründerinnen entmutigend. Die Zahlen bestätigen dieses Gefühl: Female Founders werden häufiger abgelehnt als ihre männlichen Kollegen und oft weniger ernst genommen. Da überrascht es einen kaum noch, dass 90% des VC Kapitals an männliche Gründer geht.

    Diese Zahlen sind sichtbar und schrecken viele Frauen schon im Vorfeld davon ab, zu gründen.

    Die Chance

    • Es fehlt an direktem Austausch mit anderen Gründerinnen, Investorinnen und mit Rolemodels. Deswegen ist es uns besonders wichtig, dass wir voneinander lernen und eine mehrdimensionale Beratung und Mentoring anbieten. Wir öffnen  unsere Netzwerke .
    • Bei den meisten Investoren stehen eine hohe Renditeerwartung und ein lukrativer Exit im Vordergrund. Das passt allerdings nur wenig zu dem Anspruch von Gründerinnen, die auch häufiger im Bereich Social Start-Ups gründen. Viele der Gründerinnen wollen nachhaltig erfolgreich wirtschaften und nicht auf schnelle Gewinne setzen. Wir bieten dafür die passende, langfristige und ganzheitliche Begleitung.
    • Es besteht zudem großer Bedarf zur Bündelung verschiedener Maßnahmen, Anreize für private Investor:innen müssen entwickelt werden, auch liquide Exit-Kanäle für Wagniskapital müssen geschaffen und generelle regulatorische Hürden abgebaut werden. Deshalb gehen unsere Vereinsgründerinnen mit Entscheidungsträger:innen aus der Politik ins Gespräch.
    • Wir unterstützen zusammen mit den Venture-Capital-Investorinnen der Beteiligungsgesellschaft Auxxo den Aufbau eines 150–200 Millionen All-Female-Growth-Fonds. Damit sorgen wir für Chancengleichheit in der Kapitalverteilung und tragen langfristig zum Erfolg des Start-Up- und Innovationsstandortes Deutschland bei. Wir sind der Überzeugung, dass nur die globalen Innovations-Hotspots, die Diversität wirklich fördern und ermöglichen, zukünftig erfolgreich sein werden.

    Wir bieten den Start-Ups Zugang zu Expertise, Vertriebskanälen und den unterschiedlichsten Finanzierungsformen und öffnen unsere Netzwerke. Sie finden bei uns Direktinvestorinnen, Beteiligungsgesellschaften oder aber auch VC Fund Kapital. Für Start-Ups in der Pre-seed und Seed Phase arbeiten wir mit Auxxo zusammen.

    The ROI – BETTER FUTURE

    Wir wollen die vielfältigen Ursachen für die Benachteiligung von Gründerinnen anpacken und verändern. Wir wollen den Anteil von Frauen in der Start-Up und Investor:innenlandschaft deutlich steigern. So wächst ein starkes Netzwerk und mehr Frauen werden Investorinnen und Gründerinnen. Wir investieren in Frauen, diese Frauen bauen großartige Unternehmen auf, die wiederum Frauen fördern – es entsteht ein virtuous cycle. Und weil wir wissen, dass wir gemeinsam noch stärker, lauter und sichtbarer sind, machen wir das nicht alleine. Wir planen viele tolle Kooperationen und haben schon jetzt enge Partnerschaften.  

    Eine Initiative, deren Ziel wir großartig finden und die wir gerne vorstellen möchten: #25to25.

    Interview #25to25 – „Am richtigen Hebel ansetzen“

    Dr.in Irène Kilubi, Gründerin und Geschäftsführerin von brandPreneurs & brandFluencers und Svenja Lassen, Managing Director Germany des europäischen Investorennetzwerkes primeCROWD teilen unsere Mission. Die beiden Unternehmerinnen verfolgen unter dem Motto „#25to25“ das Ziel, den Frauenanteil in der Start-Up-Szene der DACH-Region bis 2025 von 8 bzw. 16 Prozent auf 25 Prozent zu steigern. Um Start-Up-Gründerinnen mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen, fand am 30. Juni bereits der „Unicorn Pitch“, der weltweit größte Pitch-Wettbewerb der Szene, erstmals als Special Edition für Female Founders aus der DACH-Region statt.

    Wir haben die beiden gefragt, was sie antreibt, wo sie die stärksten Hebel sehen, um veraltete Denkmuster und Strukturen in der Gründerszene endlich aufzubrechen, und wie sie diese mit ihrer Arbeit bedienen. 

    Es gibt viele Studien zu Gründerinnen – warum hast Du eine über Investorinnen durchgeführt? 

    Svenja Lassen: Statt immer nur den geringen Anteil von Gründerinnen zu beklagen, war es mir wichtig, diesen aktiv zu ändern. Dafür muss man an den richtigen Hebeln ansetzen – und einer davon sind Investorinnen. Doch nur wer weiß, was ihnen fehlt und was sie sich wünschen, kann das zielgerichtet anbieten. Daher haben wir bei primeCROWD mit der IUBH ‚weibliche Business Angels in Deutschland‘ untersucht und aufgrund der Ergebnisse Anfang 2020 das Female Investors Network (FIN) gegründet, um interessierten Frauen den Einstieg in die Szene zu erleichtern.

    Und woran liegt Eurer Meinung nach der geringe weibliche Anteil in der Gründer:innen- und Investor:innen-Szene?

    Svenja Lassen: Gründerinnen brauchen mehr Geld und Unterstützung – und Investorinnen können und wollen beides geben. Aber viele Frauen wissen gar nicht, dass sie als Business Angel direkten gesellschaftlichen Einfluss nehmen und schon ab 10.000 Euro in Startups investieren können, wo sie passende Unternehmen finden und wie die Prozesse ablaufen. Deshalb ist es so wichtig, dieses Wissen gezielt zu teilen und durch Initiativen und Events wie #25to25 – The Female Founders Pitch‘ Role-Models auf beiden Seiten sichtbar zu machen.

    Je mehr Menschen und Institutionen erkennen, dass Diversität ein entscheidender Faktor für unser aller Erfolg ist und sich gemeinsam für mehr Frauen in der Szene einsetzen, desto schneller werden wir den aktuellen Missstand ausgleichen können.Daher freuen wir uns über alle Partner, die unsere Mission #25to25 unterstützen und Kontakt zu uns aufnehmen, um sie im Rahmen unserer und gemeinsamer Aktionen voranzutreiben.

    Warum ist die Förderung von Frauen in der Gründer:innen- und Investor:innen-Szene so wichtig?

    Dr.in Irène Kilubi: Investitionen in Frauen sind der Schlüssel zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen wie in den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen verankert (SDG5). Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen, können wir es uns nicht leisten, auf die unternehmerische Kraft und Kreativität von Frauen zu verzichten. Unterm Strich können geschlechtsspezifische, ausbildungs- und kapitalgestützte Maßnahmen dazu beitragen, das Empowerment von Unternehmerinnen zu fördern. Demzufolge sollten staatliche Stellen geschlechtsspezifische Identitäten in Frage stellen und einen Wandel in der Denkweise und im Bewusstsein fördern. Daher brauchen wir dringend konkrete, wirksame Maßnahmen, die darauf abzielen den Status Quo nicht nur zu challengen, sondern messbare Resultate zu erzielen.

    Laut zahlreichen Studien, wie dem Female Founders Monitor (2020), sind lediglich 16 Prozent der Startup-Gründer weiblich und nur acht Prozent Frauen Investorinnen. Ich bin davon überzeugt, dass eine nachhaltige Zukunftsgestaltung, Innovation und Diversität fest zusammengehören und dass wir alle von der Gleichstellung der Geschlechter und einer größeren Vielfalt in den Unternehmen profitieren.

    Ihr wollt mit #25to25 die Quote von Frauen in der Gründer*innenszene bis 2025 von 16 auf 25 Prozent erhöhen. Wie schaffen wir das?

    Dr.in Irène Kilubi: Da gibt es eine Reihe von Bereichen, in denen wir gezielt und aktiv einwirken können. Es beginnt bei der frühen Bildung, wo wir Kinder und Jugendliche mit unternehmerischen Skills und digitalen Kompetenzen ausstatten sowie das Interesse für MINT-Berufe wecken.

    Das Thema Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt für Frauen mit Sicherheit auch eine gewichtige Rolle, um das Risiko einer unternehmerischen Aktivität eingehen zu können und zu wollen.

    Wir brauchen ferner starke Communities, Netzwerke und Ökosysteme, die Gründerinnen Zugang zu Investor:innen, anderen Startups und etablierten Organisationen gewähren. Und genau das bieten wir mit Startup.Network und Events wie #25to25 – The Female Founder Pitch, welches wir erstmals am 30.06.2021 für die gesamte DACH-Region ausgerichtet haben. Auch Erfolgsgeschichten von Unternehmer:innen eine Bühne zu bieten – beispielsweise durch mediale Berichterstattungen über role models – können förderlich sein.

    Ferner sollten Unternehmen Produkte und Dienstleistungen fördern, die auf die Bedürfnisse von Frauen im Allgemeinen abzielen. Politik und staatliche Einrichtungen sind ebenfalls gefragt, strukturelle Rahmenbedingungen zu verbessern.

    Leider wird weniger in Startups investiert, die von Frauen gegründet und mitgegründet werden – und das obwohl diese Startups  gemäß BCG (2020) einen höheren ROI erzielen. Relevante Finanzierungsprogramme und eventuelle Zielkorridore für Beteiligungsgesellschaften könnten hier Abhilfe schaffen.

    Wir brauchen deutlich mehr Vorbilder an weiblichen Gründern und Investoren, die Mut machen, inspirieren und vor allem zum Agieren motivieren. Umso wichtiger ist es Frauen jeden Alters eine prominente Plattform zu bieten, wo sie sich mit ihren Ambitionen und Talenten sichtbar machen. Damit fungieren sie nicht nur als Sprachrohr, sondern führen eine Transformation im Denken und Handeln herbei. Daher bieten sich speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtete Netzwerk-Formate, Meetups, Pitch-Events, Innovations- und Ideen-Challenges, Barcamps und Hackathons an, sowie dezidierte Inkubator- und Accelerator-Programme uvm an.

    Letztlich geht es darum, Frauen zu zeigen, an denen sich nachfolgende Generationen, insbesondere junge Frauen, orientieren können.

    Ihr wollt bei encourageventures dabei sein? Als Gründerin oder Investorin? Meldet Euch gerne!