Kategorie: encourageventures

  • Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorinnen und Start-up aus dem Netzwerk

    Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorinnen und Start-up aus dem Netzwerk

    Wer kann besser erzählen, wie Mentoring bei encourageventures funktioniert und was es genau ausmacht, als die Frauen, die bereits mittendrin stecken, also unsere Mentorinnen und die Gründerinnen, die als Mentee in den Genuss der Unterstützung kommen?

    Deshalb haben wir zwei unserer Gründungsmitglieder, Alexa Gorman und Ana-Cristina Grohnert, und eins unser Start-ups, DearEmployee, befragt.

    Mentorinnen: Alexa Gorman & Ana-Cristina Grohnert, Gründungsmitglieder encourageventures

    Was bedeutet Mentoring für dich persönlich?

    Alexa Gorman: Ich habe das große Privileg, dass ich aktuell sowohl als Mentorin als auch als Mentee unterwegs bin – insofern habe ich ganz frische Eindrücke von beiden Rollen. Und ich stelle immer wieder fest: Beide Perspektiven sind für mich gleich inspirierend und bereichernd. Das ist für mich der Schlüssel zu gutem Mentoring: dass es ein Erfahrungsaustausch in beide Richtungen ist. Bei Start-ups im Tech-Bereich bin ich beispielsweise immer wieder begeistert, wie anders und unkompliziert sie an Probleme herangehen und diese lösen im Vergleich zu großen Unternehmen. Beide Seiten des Mentoring-Paares profitieren von den geteilten Erfahrungen.

    Deshalb kann ich allen Frauen da draußen nur empfehlen: Es lohnt sich wirklich, Mentorin bei uns zu werden, und es bringt auch riesigen Spaß. Probiert es einfach einmal aus!

    Was ist für dich das Besondere an unserem encourageventures-Mentoring?

    Ana-Cristina Grohnert: Es gibt inzwischen eine ganze Menge von Mentoring-Angeboten, und gerade wenn Start-ups die erste mediale Öffentlichkeit erreichen, bekommen sie häufig zahlreiche Angebote und müssen abwägen, wem sie vertrauen und wo sie ihre Zeit investieren. Bei encourageventures vereinen wir sehr erfahrene Frauen, die alle gesellschaftlich etwas verändern möchten und deshalb ein echtes Anliegen haben, der nachfolgenden Generation Türen und Chancen zu öffnen. Das ist eine Besonderheit!

    Welche Voraussetzungen brauchen Start-ups für eine fruchtbare Mentoring-Beziehung?

    Alexa Gorman: Auf jeden Fall eine große Offenheit. Mentoring hat immer eine fachliche, aber auch eine persönliche Ebene. Da kann es auch manchmal unbequem sein, Feedback zu bekommen. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, dass sich beide Seiten zunächst Zeit nehmen, sich persönlich kennenzulernen. Nur wenn die Chemie stimmt, fallen kritische Fragen und auch neue Ideen auf fruchtbaren Boden. Ganz wichtig finde ich auch den gegenseitigen Respekt, weil er die Basis für Vertrauen ist.

    Was macht ein gutes und erfolgreiches Mentoring aus?

    Ana-Cristina Grohnert: Wie Alexa es schon formuliert hat: Ein gutes Mentoring findet für mich immer auf Augenhöhe statt. Es ist ein gegenseitiges Lernen, eine wechselseitige Inspiration, ein echter Austausch und eine gemeinsame Entwicklung, aus der beide Seiten anders hervorgehen, als sie hineingegangen sind. Mentoring hat nichts mit Frontalunterricht zu tun! Das erfordert Neugierde und Offenheit auf Seiten der Mentorin und Selbstbewusstsein und Überzeugungskraft seitens des Mentees.

    Interview Grohnert

    Mentee: Dr. Amelie Wiedemann, Co-Founder von DearEmployee

    Was waren deine Erwartungen an ein Mentoring?

    Mentoring bedeutet für mich, bestimmte Themen oder Situationen in einem geschützten Rahmen vorbereiten oder nachbesprechen zu können. Dabei geht es nicht darum, etwas beweisen zu müssen, sondern Erkenntnisse zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Ideal ist es, wenn Mentorin und Mentee zu Beginn ihre Erwartungen in Bezug auf Themen und Häufigkeit des Austauschs abgleichen. Toll ist es natürlich, wenn Mentorinnen gleichzeitig auch Rolemodels sind – so wie bei encourageventures.

    Bei welchen Themen unterstützt dich deine Mentorin?

    Die Vielfalt der Themen, zu denen Mentoring Sinn macht, ist riesig. Meine Mentorin bringt spannende fachliche Kompetenzen mit, ein wahnsinniges Netzwerk, und ich habe von Anfang an ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen uns wahrgenommen. Deshalb können Themen von Einblicken in die berufliche Praxis und Netzwerke, der fachlichen Beratung bis hin zur persönlichen Entwicklung reichen.  

    Was macht ein gutes und erfolgreiches Mentoring aus?

    Für mich steht der offene und ehrliche Austausch im Vordergrund und ein gewisses Gefühl dafür, wie die andere tickt. Das macht es einfacher, Feedback zu geben und anzunehmen. Deshalb liegt der Zauber des Mentorings sicher auch in einer längerfristigen Begleitung. Obwohl es naturgemäß ein Gefälle gibt in Hinblick auf Berufsjahre und viele Erfahrungsbereiche – würde ich mir wünschen, dass meine Mentorin auch etwas für sich aus unseren Gesprächen mitnehmen kann.

    DearEmployee ist eine Corporate Health Plattform, die Unternehmen unterstützt, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter:innen zu schaffen. 

    Mehr als „nur“ finanzielle Unterstützung – Interview mit Mentorin und Start-up

    Hier gibt es noch mehr Informationen zum Mentoring bei encourageventures und wie ihr euch anmelden könnt.

  • Mehr Risikokapital für Gründerinnen 2021 – Kein Grund zur Sorge mehr?

    Mehr Risikokapital für Gründerinnen 2021 – Kein Grund zur Sorge mehr?

    Die Plattform PitchBook Data hat eine interessante Analyse zum Thema Risikokapital für Gründerinnen veröffentlicht. Unsere Expertinnen haben sich die Daten angeschaut und bewerten die Ergebnisse:

    Gründerinnen erhalten in #2021 deutlich mehr Risikokapital als in den Vorjahren. Eine tolle Nachricht, oder? 
    Leider nein. Zwar sind die absoluten Werte angestiegen, aber dieser Effekt ist maßgeblich auf das Wachstum am Venture Capital-Markt zurückzuführen. Am Verhältnis hat sich dagegen wenig geändert. Das zeigt sich, wenn man die Daten genauer betrachtet.


    Rein männliche Gründungsteams erhalten noch immer 83% des investierten Kapitals. Für diverse Teams lässt sich zwar eine leicht positive Tendenz erkennen, aber die Kluft zwischen VC Investments in allfemale Teams im Vergleich zum restlichen Markt ist 2021 größer als jemals in den letzten 10 Jahren. Das gilt sowohl für die durchschnittliche Dealgröße, als auch für das Gesamtvolumen. 


    Uns zeigt das, dass unsere Arbeit gerade erst begonnen hat. Aber auch, dass wir für Deutschland und Europa eine bessere Datengrundlage brauchen. Denn die o.g. Zahlen beziehen sich, wie so häufig, nur auf den US-Markt. Deswegen haben wir uns entschlossen, eine eigene Begleitforschung aufzubauen. 

  • #25to25: Wir kennen das Problem, jetzt wollen wir die Lösung: 25% Frauen bis 2025!

    #25to25: Wir kennen das Problem, jetzt wollen wir die Lösung: 25% Frauen bis 2025!

    Der Anteil von Frauen in der Gründer:innenszene ist auch in 2021 erschreckend gering. Das muss sich ändern! Mit starken Netzwerken, wie encourageventures, und Initiativen, wie #25to25, können wir strukturelle Veränderungen bewirken. Wie, das zeigen wir euch jetzt – mit Fakten und Lösungsansätzen und einem Interview mit den beiden Initiatorinnen von #25to25, Dr.in Irène Kilubi und Svenja Lassen.

    Das Problem

    Nur 15% aller Start-Ups werden von diversen Teams gegründet. 96% der deutschen Venture Capital Unternehmen werden ausschließlich von Männern geführt. Nur 1,6% des Wagniskapitals gehen an weibliche Gründerinnen. Über 90% der Investitionen gehen an männliche Gründerteams. Laut Boston Consulting Group (BCG) liegt der Frauenanteil auf Partnerebene in Wagniskapital-Firmen (VC) bei nur vier Prozent. Nur fünf Prozent der Gründerinnenteams haben laut Female Founders Monitor 2020 bereits eine Million Euro oder mehr externes Kapital erhalten – bei den Gründerteams sind es dagegen rund 30 Prozent. – Das sind nur ein paar Zahlen, die zeigen, wie es in der Gründer:innenlandschaft aktuell aussieht. Wie dringend notwendig ein Netzwerk wie encourageventures ist, hat uns auch das große Interesse von Gründerinnen, Investorinnen und Presse zu unserem Launch gezeigt.

    Doch woran liegt diese ungleiche Verteilung eigentlich? Und was können wir tun, damit es sich ändert?

    Die Fakten

    • es gibt eine einseitige Fundverteilung
    • es besteht ein generelles Problem bei der Innovationsförderung, der Förderung von Entrepreneurship und digitaler Kompetenzen an Universitäten und Hochschulen
    • es gibt eine historisch gewachsene Ungleichheit – wie auch sonst in der Wirtschaft
    • es fehlen weiblichen Role-Models
    • die Strukturen sind noch immer durch Boys-Clubs geprägt
    • männliche Strukturen in der VC-Landschaft herrschen vor

    All diese Punkte wirken auf viele weibliche Gründerinnen entmutigend. Die Zahlen bestätigen dieses Gefühl: Female Founders werden häufiger abgelehnt als ihre männlichen Kollegen und oft weniger ernst genommen. Da überrascht es einen kaum noch, dass 90% des VC Kapitals an männliche Gründer geht.

    Diese Zahlen sind sichtbar und schrecken viele Frauen schon im Vorfeld davon ab, zu gründen.

    Die Chance

    • Es fehlt an direktem Austausch mit anderen Gründerinnen, Investorinnen und mit Rolemodels. Deswegen ist es uns besonders wichtig, dass wir voneinander lernen und eine mehrdimensionale Beratung und Mentoring anbieten. Wir öffnen  unsere Netzwerke .
    • Bei den meisten Investoren stehen eine hohe Renditeerwartung und ein lukrativer Exit im Vordergrund. Das passt allerdings nur wenig zu dem Anspruch von Gründerinnen, die auch häufiger im Bereich Social Start-Ups gründen. Viele der Gründerinnen wollen nachhaltig erfolgreich wirtschaften und nicht auf schnelle Gewinne setzen. Wir bieten dafür die passende, langfristige und ganzheitliche Begleitung.
    • Es besteht zudem großer Bedarf zur Bündelung verschiedener Maßnahmen, Anreize für private Investor:innen müssen entwickelt werden, auch liquide Exit-Kanäle für Wagniskapital müssen geschaffen und generelle regulatorische Hürden abgebaut werden. Deshalb gehen unsere Vereinsgründerinnen mit Entscheidungsträger:innen aus der Politik ins Gespräch.
    • Wir unterstützen zusammen mit den Venture-Capital-Investorinnen der Beteiligungsgesellschaft Auxxo den Aufbau eines 150–200 Millionen All-Female-Growth-Fonds. Damit sorgen wir für Chancengleichheit in der Kapitalverteilung und tragen langfristig zum Erfolg des Start-Up- und Innovationsstandortes Deutschland bei. Wir sind der Überzeugung, dass nur die globalen Innovations-Hotspots, die Diversität wirklich fördern und ermöglichen, zukünftig erfolgreich sein werden.

    Wir bieten den Start-Ups Zugang zu Expertise, Vertriebskanälen und den unterschiedlichsten Finanzierungsformen und öffnen unsere Netzwerke. Sie finden bei uns Direktinvestorinnen, Beteiligungsgesellschaften oder aber auch VC Fund Kapital. Für Start-Ups in der Pre-seed und Seed Phase arbeiten wir mit Auxxo zusammen.

    The ROI – BETTER FUTURE

    Wir wollen die vielfältigen Ursachen für die Benachteiligung von Gründerinnen anpacken und verändern. Wir wollen den Anteil von Frauen in der Start-Up und Investor:innenlandschaft deutlich steigern. So wächst ein starkes Netzwerk und mehr Frauen werden Investorinnen und Gründerinnen. Wir investieren in Frauen, diese Frauen bauen großartige Unternehmen auf, die wiederum Frauen fördern – es entsteht ein virtuous cycle. Und weil wir wissen, dass wir gemeinsam noch stärker, lauter und sichtbarer sind, machen wir das nicht alleine. Wir planen viele tolle Kooperationen und haben schon jetzt enge Partnerschaften.  

    Eine Initiative, deren Ziel wir großartig finden und die wir gerne vorstellen möchten: #25to25.

    Interview #25to25 – „Am richtigen Hebel ansetzen“

    Dr.in Irène Kilubi, Gründerin und Geschäftsführerin von brandPreneurs & brandFluencers und Svenja Lassen, Managing Director Germany des europäischen Investorennetzwerkes primeCROWD teilen unsere Mission. Die beiden Unternehmerinnen verfolgen unter dem Motto „#25to25“ das Ziel, den Frauenanteil in der Start-Up-Szene der DACH-Region bis 2025 von 8 bzw. 16 Prozent auf 25 Prozent zu steigern. Um Start-Up-Gründerinnen mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen, fand am 30. Juni bereits der „Unicorn Pitch“, der weltweit größte Pitch-Wettbewerb der Szene, erstmals als Special Edition für Female Founders aus der DACH-Region statt.

    Wir haben die beiden gefragt, was sie antreibt, wo sie die stärksten Hebel sehen, um veraltete Denkmuster und Strukturen in der Gründerszene endlich aufzubrechen, und wie sie diese mit ihrer Arbeit bedienen. 

    Es gibt viele Studien zu Gründerinnen – warum hast Du eine über Investorinnen durchgeführt? 

    Svenja Lassen: Statt immer nur den geringen Anteil von Gründerinnen zu beklagen, war es mir wichtig, diesen aktiv zu ändern. Dafür muss man an den richtigen Hebeln ansetzen – und einer davon sind Investorinnen. Doch nur wer weiß, was ihnen fehlt und was sie sich wünschen, kann das zielgerichtet anbieten. Daher haben wir bei primeCROWD mit der IUBH ‚weibliche Business Angels in Deutschland‘ untersucht und aufgrund der Ergebnisse Anfang 2020 das Female Investors Network (FIN) gegründet, um interessierten Frauen den Einstieg in die Szene zu erleichtern.

    Und woran liegt Eurer Meinung nach der geringe weibliche Anteil in der Gründer:innen- und Investor:innen-Szene?

    Svenja Lassen: Gründerinnen brauchen mehr Geld und Unterstützung – und Investorinnen können und wollen beides geben. Aber viele Frauen wissen gar nicht, dass sie als Business Angel direkten gesellschaftlichen Einfluss nehmen und schon ab 10.000 Euro in Startups investieren können, wo sie passende Unternehmen finden und wie die Prozesse ablaufen. Deshalb ist es so wichtig, dieses Wissen gezielt zu teilen und durch Initiativen und Events wie #25to25 – The Female Founders Pitch‘ Role-Models auf beiden Seiten sichtbar zu machen.

    Je mehr Menschen und Institutionen erkennen, dass Diversität ein entscheidender Faktor für unser aller Erfolg ist und sich gemeinsam für mehr Frauen in der Szene einsetzen, desto schneller werden wir den aktuellen Missstand ausgleichen können.Daher freuen wir uns über alle Partner, die unsere Mission #25to25 unterstützen und Kontakt zu uns aufnehmen, um sie im Rahmen unserer und gemeinsamer Aktionen voranzutreiben.

    Warum ist die Förderung von Frauen in der Gründer:innen- und Investor:innen-Szene so wichtig?

    Dr.in Irène Kilubi: Investitionen in Frauen sind der Schlüssel zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen wie in den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen verankert (SDG5). Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen, können wir es uns nicht leisten, auf die unternehmerische Kraft und Kreativität von Frauen zu verzichten. Unterm Strich können geschlechtsspezifische, ausbildungs- und kapitalgestützte Maßnahmen dazu beitragen, das Empowerment von Unternehmerinnen zu fördern. Demzufolge sollten staatliche Stellen geschlechtsspezifische Identitäten in Frage stellen und einen Wandel in der Denkweise und im Bewusstsein fördern. Daher brauchen wir dringend konkrete, wirksame Maßnahmen, die darauf abzielen den Status Quo nicht nur zu challengen, sondern messbare Resultate zu erzielen.

    Laut zahlreichen Studien, wie dem Female Founders Monitor (2020), sind lediglich 16 Prozent der Startup-Gründer weiblich und nur acht Prozent Frauen Investorinnen. Ich bin davon überzeugt, dass eine nachhaltige Zukunftsgestaltung, Innovation und Diversität fest zusammengehören und dass wir alle von der Gleichstellung der Geschlechter und einer größeren Vielfalt in den Unternehmen profitieren.

    Ihr wollt mit #25to25 die Quote von Frauen in der Gründer*innenszene bis 2025 von 16 auf 25 Prozent erhöhen. Wie schaffen wir das?

    Dr.in Irène Kilubi: Da gibt es eine Reihe von Bereichen, in denen wir gezielt und aktiv einwirken können. Es beginnt bei der frühen Bildung, wo wir Kinder und Jugendliche mit unternehmerischen Skills und digitalen Kompetenzen ausstatten sowie das Interesse für MINT-Berufe wecken.

    Das Thema Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt für Frauen mit Sicherheit auch eine gewichtige Rolle, um das Risiko einer unternehmerischen Aktivität eingehen zu können und zu wollen.

    Wir brauchen ferner starke Communities, Netzwerke und Ökosysteme, die Gründerinnen Zugang zu Investor:innen, anderen Startups und etablierten Organisationen gewähren. Und genau das bieten wir mit Startup.Network und Events wie #25to25 – The Female Founder Pitch, welches wir erstmals am 30.06.2021 für die gesamte DACH-Region ausgerichtet haben. Auch Erfolgsgeschichten von Unternehmer:innen eine Bühne zu bieten – beispielsweise durch mediale Berichterstattungen über role models – können förderlich sein.

    Ferner sollten Unternehmen Produkte und Dienstleistungen fördern, die auf die Bedürfnisse von Frauen im Allgemeinen abzielen. Politik und staatliche Einrichtungen sind ebenfalls gefragt, strukturelle Rahmenbedingungen zu verbessern.

    Leider wird weniger in Startups investiert, die von Frauen gegründet und mitgegründet werden – und das obwohl diese Startups  gemäß BCG (2020) einen höheren ROI erzielen. Relevante Finanzierungsprogramme und eventuelle Zielkorridore für Beteiligungsgesellschaften könnten hier Abhilfe schaffen.

    Wir brauchen deutlich mehr Vorbilder an weiblichen Gründern und Investoren, die Mut machen, inspirieren und vor allem zum Agieren motivieren. Umso wichtiger ist es Frauen jeden Alters eine prominente Plattform zu bieten, wo sie sich mit ihren Ambitionen und Talenten sichtbar machen. Damit fungieren sie nicht nur als Sprachrohr, sondern führen eine Transformation im Denken und Handeln herbei. Daher bieten sich speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtete Netzwerk-Formate, Meetups, Pitch-Events, Innovations- und Ideen-Challenges, Barcamps und Hackathons an, sowie dezidierte Inkubator- und Accelerator-Programme uvm an.

    Letztlich geht es darum, Frauen zu zeigen, an denen sich nachfolgende Generationen, insbesondere junge Frauen, orientieren können.

    Ihr wollt bei encourageventures dabei sein? Als Gründerin oder Investorin? Meldet Euch gerne!

  • Blick in die Kristallkugel? – Tipps zur Finanzplanung für Gründerinnen

    Blick in die Kristallkugel? – Tipps zur Finanzplanung für Gründerinnen

    Innerhalb kürzester Zeit war unser Workshop zur “Finanzplanung für Gründerinnen” ausgebucht. Alle Teilnehmerinnen trafen sich am 11. August zum 1,5 stündigen Webinar mit Start-Up-Expertin Heike Hölzner. Die Professorin für Entrepreneurship und Mittelstandsmanagement an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin verrät in ihrem für uns verfassten Blogartikel, warum es vielen Gründer:innen schwer fällt ihre Finanzen zu planen und wie sie sich dem Thema nähern können.

    Das schöne an Finanzplänen ist, dass sie für alle gleich sind. Man muss nur wissen, wie man sie erstellt und ein paar Tipps und Tricks kennen. Das war mein Ziel mit diesem Webinar.

    Gerade zu Beginn einer Gründung empfinden viele die Finanzplanung als lästige Pflicht. Sie nimmt Zeit in Anspruch, die an anderer Stelle fehlt. Und nicht selten fühlt sich die Erstellung eines 3-Jahres-Plans zudem wie der Blick in die Kristallkugel an.

    Finanzplanung als belastbare Entscheidungsgrundlage

    Es geht aber gar nicht darum einen unverrückbaren Plan aufzustellen. Jeder Investor und jede Investorin weiß, dass dies unmöglich ist und die Realität in einigen Monaten anders aussehen wird. Dennoch ist eine solide aufgestellte Finanzplanung sehr hilfreich. Sie dient für den Moment als belastbare Entscheidungsgrundlage und hat im Wesentlichen drei Funktionen:

    1. Analysefunktion: Die Erstellung aller notwendigen Teilpläne ist ein analytischer Prozess, der hilft die Dynamik im eigenen Geschäftsmodell besser zu verstehen.
    2. Informations- und Steuerungsfunktion: Die Kennzahlen der Finanzplanung, wie Rendite oder Liquidität, zeigen konkreten Handlungsbedarf auf.
    3. Symbolwirkung: Eine korrekte und kongruente Finanzplanung signalisiert Investor/innen und Partner/innen Kompetenz und Sorgfalt

    Wir haben uns im Webinar einen Überblick über die wichtigsten Teilbereiche der Finanzplanung verschafft und wie sie zusammenhängen.

    Vor- und Nachteile von Planungsvorlagen

    Außerdem haben wir über die Vor- und Nachteile von Planvorlagen in Excel oder software-basierte Lösungen gesprochen. Die wichtigsten Learnings des Abends sind:

    • Achtet auf eine betriebswirtschaftlich korrekte Planung. Es macht z.B. einen Unterschied, ob ihr „Bilanzierer“ seid oder nicht
    • Nutzt professionelle Excel-Vorlagen oder Softwaretools, das spart Zeit und Nerven
    • Wenn ihr mit Excel arbeitet, berücksichtigt etablierte Planungsgrundsätze wie z.B. die Trennung von Teilplänen auf Registerblättern oder die Kennzeichnung von Eingabe- und Ausgabezellen
    • Verknüpft eure Umsatzberechnungen mit KPIs. Das gilt vor allem für digitale Geschäftsmodelle.
    • Macht eure Annahmen im Plan deutlich und seid vorbereitet diese im Gespräch mit Investorinnen und Investoren erläutern zu können
    • Erstellt Szenarien und plant Liquiditätspuffer ein
    • Und wenn ihr dann nach bestem Wissen und Gewissen geplant habt und hinter euren Zahlen steht, dann solltet ihr zwar weiter offen für Feedback und gute Ratschläge bleiben, euch aber nicht verunsichern lassen. Niemand kennt euren Plan so gut wie ihr! Änderungen hinter denen ihr nicht steht, müsst ihr nicht durchführen.

    Wertvolle Tipps kamen auch von den Teilnehmerinnen selbst. Es waren Gründerinnen aus ganz Deutschland mit sehr unterschiedlichen fachlichen Hintergründen zugeschaltet, die offen ihre Erfahrungen und ihr Wissen geteilt haben. Insgesamt eine tolle Atmosphäre, trotz des „trockenen“ Themas.

    Das war erst der Anfang

    Was sich klar gezeigt hat ist, „Finanzplanung für Gründerinnen“ war erst der Anfang. Pitch Training, Investorenansprache, Unternehmensbewertung, sind nur einige der Themen, die sich die Teilnehmerinnen für die Zukunft wünschen. Genauso wie eine Möglichkeit zur Vernetzung untereinander.

    Mir hat es riesig Spaß gemacht und ich freue mich über die tolle Community, die hier entsteht.

    Wärst Du auch gerne live dabei gewesen? Dann haben wir gute Nachrichten für Dich. Am 15. September nimmt sich Prof. Dr. Heike Hölzner erneut 1,5 Stunden Zeit für einen Workshop zum Thema “Finanzplanung für Gründerinnen” mit Euch. Werde einfach Teil unseres Netzwerks, um dabei zu sein. Hier kannst Du Dich registrieren: https://encourage-ventures.com/registrierung-start-ups/

    „If plan A isn‘t working, I have plan B, plan C and even D. “

    Serena Williams
  • Video: Unser encourageventures Launch-Event

    Video: Unser encourageventures Launch-Event

    Für alle, die bei der Kick-Off Veranstaltung nicht dabei sein konnten, gibt es hier die Aufzeichnung. Lernt uns im Video zur Auftaktveranstaltung näher kennen. Mit dabei sind viele namhafte Investorinnen, die unter anderem davon berichten, warum sie Teil unseres Netzwerkes sind. Wenn auch Du dabei sein möchtest, melde dich gern bei uns.

  • „Die Atmosphäre war absolut persönlich, authentisch und herzlich.“ Mentoring & Workshop mit Empion

    „Die Atmosphäre war absolut persönlich, authentisch und herzlich.“ Mentoring & Workshop mit Empion

    Anfang 2021 gründeten Dr. Annika von Mutius und Dr. Larissa Leitner Empion – mit dem Ziel, den Mittelstand als attraktiven Arbeitgeber sichtbar zu machen. Mit der Online-Plattform bieten sie Unternehmen die Möglichkeit, ihre Unternehmenskultur authentisch und stark zu präsentieren und ermöglichen gleichzeitig Arbeitssuchenden, passende Arbeitgeber:innen auf Basis übereinstimmender Kultur-Merkmale zu finden. Schon seit Beginn ihrer Gründungsgeschichte werden sie dabei von encourageventures-Mentorin Christina Dietzsch-Kley begleitet. Wir haben bei Annika und Larissa nachgefragt, wie sie die Zusammenarbeit erleben. 

    Liebe Annika, liebe Larissa, erzählt doch mal von unserer Zusammenarbeit.

    Seit Beginn unserer Gründung stehen wir in engem Austausch mit unserer Mentorin Christina Dietzsch-Kley. So führen wir beispielsweise alle zwei Wochen Gespräche, in denen wir unsere Fortschritte oder Herausforderungen diskutieren. Diese Gespräche sind nicht nur auf fachlicher Ebene eine große Bereicherung, sondern ebenfalls persönlich sehr wertvoll für uns. Christinas Unterstützung ist so ein wichtiger Bestandteil unserer Start-Up-Gründung.

    „Der Workshop-Tag in Heidelberg war ein absolutes Highlight.“

    Jetzt gerade hattet ihr außerdem noch einen gemeinsamen Workshop-Tag…

    Ja, der Workshop-Tag in Heidelberg war ein absolutes Highlight. Es war unter anderem auch insofern spannend, da wir während der vergangenen Monate primär im Austausch mit männlichen Investoren und Gründern standen. Durch den Workshop hatten wir die großartige Chance, mit Tina Dietzsch-Kley, Angela Hornberg und Ina Schlie von encourageventures, mindshift und nextexitfuture zusammenzuarbeiten. Dabei haben wir das Investorinnen-Netzwerk als eine unglaublich beeindruckende und starke Initiative für Gründerinnen wahrgenommen. Die sieben herausragenden Expertinnen haben sich einen Tag lang die Zeit genommen, unsere Methodik zu validieren und wesentliche Fragen zu unserer Traction-Strategie und dem Business Modell auf kreative Weise zu diskutieren.

    Was hat euch so begeistert?

    Besonders faszinierend fanden wir vor allem die Vertrauensbasis, die gleich ab dem ersten Moment entstand. Die Atmosphäre war absolut persönlich, authentisch und herzlich – und wir hatten großen Spaß! Wir können alle Gründerinnen und Investorinnen nur dazu ermutigen, Teil von encourageventures zu werden. Ein großartiger Verein, der uns ermutigt hat und sicher noch viele weitere Gründerinnen unterstützen und ermutigen wird.

    Dankeschön! Das freut uns sehr!

    Dieser enge Austausch und die langfristige Begleitung von Gründer:innen und Start-Ups ist ein großer Teil unserer Arbeit, der uns sehr am Herzen liegt. Wir bieten neben unserer regelmäßigen Pitch-Night verschieden Events für Start-Ups an: „Finanzplanung für Gründerinnen – eine Einführung“, „Erfolgsstrategien für Gründerinnen auf den Weg nach oben!“, eine Mentoring-Night und individuelle Workshops zur Validierung von Geschäftsmodellen. Das klingt auch für euch spannend? Meldet euch gerne bei uns!

  • „Uns war besonders wichtig, dass unser Gesellschafterkreis die Diversität widerspiegelt, die wir auch im Gründerteam leben.“ Interview mit DeepSkill

    „Uns war besonders wichtig, dass unser Gesellschafterkreis die Diversität widerspiegelt, die wir auch im Gründerteam leben.“ Interview mit DeepSkill

    DeepSkill ist eine Tech-Driven Agency und Plattform für digitale Personalentwicklung aus Köln/Bonn. Gründerin Miriam Mertens hat bei unserer ersten Pitch-Night DeepSkill vorgestellt und direkt begeisterte Unterstützerinnen innerhalb unseres Netzwerkes gefunden. Die Gründer:innen Miriam Mertens und Peter Goeke haben uns im Interview erzählt, was hinter ihrer Idee steckt, welche Kriterien ihnen bei der Auswahl von Investor:innen wichtig waren und welche Tipps sie anderen Start-Ups mit auf den Weg geben würden.

    Was ist die Idee hinter DeepSkill?

    Mit DeepSkill wollen wir die Arbeitswelt menschlicher machen. Unsere Vision einer besseren Arbeitswelt fußt auf einer menschenzentrierten Führungskultur, die in möglichst vielen Unternehmen der Welt Einzug erhalten soll. Um dies zu erreichen, wollen wir Emotionale Intelligenz als Business Skills Nr. 1 etablieren. Mithilfe einer digitalen Coaching-Plattform, über die wir Leadership-Coaching mit E-Learning verzahnen und so alle Mitarbeiter in Emotionaler Intelligenz schulen – vom Junior bis zum Chef. 

    Was waren eure größten Herausforderungen bei der Gründung?

    Wir haben mitten in der Corona-Pandemie gegründet. Das war Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil wir unser Zusammenfinden als Gründerteam, das Einstellen erster Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Unternehmensaufbau fast komplett digital meistern mussten. Und Segen, weil durch die neuen Anforderungen an den Arbeitsalltag – Stichwort Homeoffice – die Digitalisierung der Personalentwicklungsbranche noch mal richtig Fahrt aufgenommen hat – und wir so direkt mit unserer spezialisierten, rein digitalen Lösung bei vielen Unternehmen punkten konnten. 

    Was war euch bei der Auswahl der Investor:innen wichtig?

    Uns war besonders wichtig, dass unser Gesellschafterkreis die Diversität widerspiegelt, die wir auch im Gründerteam leben. Mit dem Zusammenbringen verschiedener Blickwinkel durch Investorinnen und Investoren aus verschiedenen Umfeldern mit breit gefächerter Expertise. Bei aller Heterogenität war uns aber vor allem wichtig, dass wir im Hinblick auf das Thema Werte eine gemeinsame Sprache sprechen. Wir wollen nachhaltig wirtschaften, auf großspurige Attitüden verzichten und mit unserem Handeln etwas Gutes in der Welt bewirken. 

    Was wollt ihr mit DeepSkill verändern?

    Wir wollen emotionale Fähigkeiten wie Empathie, Resilienz und mentale Stärke im Denken und Handeln von Fach- und Führungskräften verankern. Das führt nachweislich zu einer deutlich höheren Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit. Das liegt zum einen daran, dass empathische Führungskräfte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr zutrauen, ihnen größere Entwicklungsräume bieten und sie wertschätzender behandeln. Und zum anderen daran, dass Emotionale Intelligenz uns dabei hilft auch in unsicheren Zeiten, quasi im Dauerkrisenzustand des 21. Jahrhunderts, erfolgreich zu sein. 

    Welche 3 Tipps würdet ihr anderen Gründer:innen mit auf den Weg geben?

    • Sucht euch Mitgründerinnen und Mitgründer, die eure Werte und eure Vision teilen
    • Entwickelt eine (sinnstiftende) Idee, die euch auch in schlechteren Zeiten motiviert am Ball zu bleiben
    • Einfach machen 

    Danke für das Interview!

  • Viele starke Frauen, ein gemeinsames Ziel – Das encourageventures Investorinnen-Netzwerk

    Viele starke Frauen, ein gemeinsames Ziel – Das encourageventures Investorinnen-Netzwerk

    Wie alles begann: Im Oktober 2020 hat das HR-Tech-Startup Tandemploy Anteile an der Tandemploy GmbH verkauft – ganz bewusst ausschließlich an Frauen. Und zwar an diese hochkarätige Investorinnenrunde:

    • Ina Schlie, Business Angel und Multi-Aufsichtsrätin sowie Gründungsmitglied und Vorsitzende von encourageventures
    • Angie Gifford, Vice President Central Europe Facebook und Multi-Aufsichtsrätin
    • Elke Eller, HR Vorständin und Arbeitsdirektorin TUI
    • Martina Pfeifer, Finanzexpertin und Business Angel
    • Stephanie Bschorr, geschäftsführende Gesellschafterin der HTG Wirtschaftsprüfung GmbH, Multi-Aufsichtsrätin und ehem. Präsidentin Verband Deutscher Unternehmerinnen (VdU)

    Dieser “All Female Deal” war aber nicht nur die erste rein weibliche Finanzierungsrunde dieser Dimension eines deutschen Tech-Startups, es war gleichzeitig auch die Geburtsstunde von encourageventures.

    In Deutschland startet eine neue Ära für Gründer:innen

    Ina Schlie hatte die Initialidee und inzwischen ist aus der Zusammenarbeit der Frauen die Gründung von encourageventures geworden. Die ersten Vorsitzenden des Vereins sind Ina Schlie und Alexa Hergenröther. Dem Verein haben sich mittlerweile aber bereits zahlreiche weitere Top-Managerinnen und bekannte Persönlichkeiten wie Brigitte Zypries, ehemalige deutsche Wirtschaftsministerin, Tina Müller, CEO Douglas und Ana-Cristina Grohnert, Chairwoman der Charta der Vielfalt, angeschlossen. Schon über 60 tolle Frauen bereichern unser Netzwerk mit Expertise, Mut und Leidenschaft. Die Investorinnen und Mentorinnen sind unter anderem in Vorstandspositionen tätig, Aufsichtsrätinnen, Unternehmerinnen und Professorinnen aus unterschiedlichen Bereichen. Was uns alle eint, ist ein hochkarätiges Netzwerk und herausragende Expertise.

    Damit ist encourageventures schon jetzt DAS Netzwerk für Investorinnen und Mentorinnen. Unser gemeinsames Ziel? Wir wollen die Gründungs- und Investor:innen-Landschaft verändern. Wir wollen die Geschichte von Female Entrepreneurship neu schreiben. Und zwar ab heute.

    „to encourage“ bedeutet „ermutigen“ – Für mehr weibliche Gründungen, für mehr Diversität und mehr Female Empowerment

    Warum? Gründerinnen und Investorinnen sind noch immer eine Rarität in Deutschland. Die Start-Up-Welt ist deutlich dominiert von Männern. Diversität in Gründungsteams – Fehlanzeige. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu wenig Vorbilder, Mentorinnen, Unterstützerinnen, etliche Hürden, eingefahrene Strukturen und veraltete Rollenklischees. Das wollen wir anpacken und ändern.

    Denn wir brauchen mehr Gründerinnen! Start-Ups, die von Frauen geführt werden, haben eine Erfolgsquote von 61%. Laut einer Studie der Boston Consulting Group erwirtschaften Start-Ups mit Frauen im Gründungsteam deutlich höhere Renditen für die Investor:innen. Diversität steigert außerdem die Umsätze und heterogene Teams treffen bessere Entscheidungen und bringen innovativere Ideen hervor.

    Weibliche Gründerinnen zu unterstützen ist uns nicht nur deswegen allen eine Herzensangelegenheit. Die Zeit dafür ist reif. Das Interesse bei den Gründerinnen und Investorinnen war schon vor der offiziellen Gründung von encourageventures so groß, dass wir bereits im April und Anfang Juni 2021 erste Pitch-Nights veranstaltet haben. Unser Netzwerk ist einzigartig, da es Start-Ups in allen Belangen über sämtliche Lebensphasen ganzheitlich und nachhaltig unterstützt. Wir möchten die Start-Ups nicht nur finanziell, sondern auch mit unserem Know-how unterstützen und ihnen Türen öffnen. Wir wollen Frauen zusammenbringen, um uns so gegenseitig zu ergänzen. Wir wollen begleiten, inspirieren und motivieren und mit all unserer geballten Erfahrung und Expertise zur Seite stehen.

    Wir sind dabei auf keine Branche festgelegt, sondern möchten mit Start-Ups aus allen Bereichen und Branchen zusammenarbeiten. Voraussetzung ist mindestens eine Frau im Gründungsteam.

    Wir möchten zudem Direktinvestments vermitteln, Club-Deals organisieren, aber auch Beteiligungsgesellschaften gründen – der Aufbau eines VC-Funds ist bereits in Planung. Dafür unterstützen die Managerinnen von encourageventures zusammen mit den Venture-Capital-Investorinnen der Beteiligungsgesellschaft Auxxo den Aufbau eines 100–200 Millionen All-Female-Growth-Fonds. Vielversprechenden Start-Ups soll ermöglicht werden, ihr Geschäftsmodell im Rahmen von Design-Thinking und Business Canvas Workshops zu diskutieren. Mit diesem holistischen Ansatz möchten wir nicht nur bereits existierende Start-Ups begleiten, sondern auch weitere Frauen ermutigen, ein Unternehmen zu gründen und groß zu denken. Für mehr weibliche Gründungen, für mehr Diversität und mehr Female Empowerment.

    Know-how, Kapital und Kontakte

    Unsere Visionist es, mehr Diversität in die Gründer:innen- und Investor:innenlandschaft zu bringen, weibliche Stimmen, Produkte und Projekte zu fördern und die Sichtbarkeit von Frauen in der Startup-Welt zu erhöhen. Denn Innovation braucht Vielfalt und wir sind gemeinsam angetreten, um die Situation zu verändern. Wir bieten Gründerinnen und jungen Unternehmerinnen Zugang zu Know-how, Kapital und Mentorinnen, um schneller und erfolgreicher zu wachsen.

    Unser encourageventures Netzwerk verbindet und ermutigt und bietet eine Plattform des Austausches. Für Gründerinnen und Investorinnen. Bereits heute zum Start ist es weit durch die deutsche Unternehmerinnen- und Managerinnen-Landschaft gespannt und vernetzt in viele Industrien und Chefetagen dieser Republik. Und das ist der Anfang! #encouragewomen #encourageventures

    Seid dabei, wenn wir die Geschichte von Female Entrepreneurship neu schreiben! – Virtueller Kick-off aus Berlin als öffentlicher Stream

    Beim großen Kick-Off habt ihr Gelegenheit, die hochkarätigen Investorinnen hinter encourageventures kennenzulernen, die aus den Bereichen Tech, Finance, Investment Banking, Corporate Management, HR, Marketing und Software kommen. Mit dabei sind unter anderem Ina Schlie, ehemals Vice President SAP, Multi-Aufsichtsrätin; Alexa Hergenröther, Unternehmensberaterin und Multi-Aufsichtsrätin und zusammen mit Ina Schlie Vorsitzende von encourageventures; Tina Müller, CEO Douglas Group; Stephanie Bschorr, Geschäftsführende Gesellschafterin der HTG Wirtschaftsprüfung GmbH, Multi-Aufsichtsrätin und ehem. Präsidentin Verband Deutscher Unternehmerinnen; Bundesministerin für Wirtschaft und Energie a.D. Brigitte Zypries; Alexa Gorman, Senior Vice President und Head for SAP.iO Foundries; Finanzexpertin und Business Angel Martina Pfeifer, Miriam Wohlfarth, Founder & MD Ratepay/Banxware und Anna Kaiser, Gründerin und CEO von Tandemploy. Der Stream wird von TV-Journalistin Astrid Frohloff moderiert.

    Euch erwarten ab 17 Uhr tolle Impulse von Top-Frauen aus der Wirtschaft und Investorinnenszene und ein hochkarätiges Panel zum Thema “Female Investments” – hier geht es zum Livestream.

    Ihr wollt bei encourageventures mitmachen?

    Interessierte Gründerinnen können sich jederzeit über unsere Webseite an uns wenden und sich für die nächsten Pitch-Nights, Workshops und Events bewerben. Investorinnen, die mehr über das Netzwerk erfahren wollen, sind herzlich eingeladen, sich bei den Mitgliedern oder über die Webseite zu melden! Wir freuen uns auf euch!