Kategorie: Investment Start-Up

  • Unsere Success Tandems gehen in die zweite Runde

    Unsere Success Tandems gehen in die zweite Runde

    Business Angels spielen eine bedeutende Rolle dabei, aufstrebende Start-ups zu unterstützen und ihnen den entscheidenden Schub zu geben. Diese Visionär:innen erkennen das Potenzial von vielversprechenden Gründer:innen, noch bevor sie auf dem Radar der breiten Öffentlichkeit erscheinen.  

    Die Beziehung zwischen Business Angels und Start-ups geht über die reine Finanzierung hinaus. Business Angels bringen auch ihre umfassende Erfahrung und Expertise in Bereichen wie Unternehmensführung, Marketing, Finanzen und Vertrieb ein. Sie fungieren als Mentor:innen und Coaches für die Gründer:innen, helfen ihnen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsstrategie und bieten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen des Marktes. Dabei profitieren Start-ups auch von den wertvollen Netzwerken, die Business Angels mitbringen. Diese Verbindungen zu anderen erfolgreichen Unternehmern, potenziellen Kunden und strategischen Partnern eröffnen den Start-ups Türen, die ihnen sonst verschlossen geblieben wären. Die Unterstützung von Business Angels kann somit einen entscheidenden Unterschied machen und den Erfolg eines Start-ups maßgeblich beeinflussen. 

    Nach nunmehr zwei Jahren encourageventures können wir viele solcher Erfolgsgeschichten erzählen. Einige dieser Geschichten möchten wir Euch zum Jubiläum und in den folgenden Wochen vorstellen. 

    Success Tandem IV: Gründerinnen Larissa Leitner und Annika von Mutius von EMPION und Investorin Christine Rittner

    Empion ist das erste automatisierte Headhunting-System, das Talente und Unternehmen auf Basis von Werten, Skills und Persönlichkeitsmerkmalen matcht. Der KI-basierte Robo Advisor quantifiziert relevante Parameter, um Talente mit geeigneten Unternehmen zusammenzubringen. Wir haben mit Investorin Christine Rittner und Gründerinnen Larissa Leitner und Annika von Mutius gesprochen. 

    Wie habt Ihr zueinander gefunden?  

    Christine Rittner: Empion ist tatsächlich mein erstes Investment. Ich war noch gar nicht richtig bereit fürs Investieren (aber, wann ist man das schon 🙂 ), und da hat Anna Kaiser aus dem encourageventures Netzwerk mich angesprochen, ob ich nicht mitmachen möchte. Tatsächlich sah meine Due Diligence so aus: Die Gründerinnen finde ich super und das Geschäftsmodell verstehe ich. OK, ich mache mit. Ich glaube, ich habe bereits während unseres ersten Gespräches zugesagt. Das mache ich dann heute doch mit etwas weniger Bauchgefühl und mehr Analyse. 

    Larissa & Annika: Wir erinnern uns gut daran, als wir mit Anna Kaiser in ihrem wunderschönen Tandemploy Office in Berlin saßen und überlegten, wer darüber hinaus gut in unsere Pre-Seed-Runde passen würde. Anna berichtete so begeistert von Christine, dass wir sie kurz darauf per Video Call kennenlernten – und die Erwartungen wurden übertroffen. Nicht nur, dass Christine wahnsinnig herzlich war und während des Gespräches direkt ihr Investment zusagte, sondern auch, dass wir sofort inhaltlich in die Geschäftsentwicklung einstiegen – eine wahre Bereicherung ab der ersten Sekunde!

    Was sind die Erfolgsfaktoren Eurer Zusammenarbeit? 

    Christine Rittner: Ich weiß, dass sich die Gründerinnen jederzeit bei mir melden, wenn es eine Herausforderung gibt, eine Frage – und auch wenn es etwas zu feiern gibt! So ist zum Beispiel Annika bei Forbes 30 ausgezeichnet worden. Ich sehe meine Rolle als Business Angel so, dass ich mich als Teil vom Team verstehe und mit Netzwerk und Wissen jederzeit zur Verfügung stehe. 

    Larissa & Annika: Christine ist für uns nicht nur auf inhaltlicher Ebene, aufgrund ihrer Expertise als CHRO, eine wertvolle Investorin, sondern insbesondere auch aufgrund ihres Netzwerkes. Sie unterstützt uns z. B. mit Intros zu relevanten Veranstaltungen oder möglichen Kunden. Wir sind im ständigen Austausch und es gibt unzählige unterstützende Ebenen, auch ganz persönlicher Natur.

    Zwei Jahre encourageventures – was waren für Euch die Highlights? 

    Christine Rittner: Ein Highlight waren die Live Pitch Nights, die wir in Heilbronn mit Campus Founders und in Stuttgart mit Gründermotor organisiert haben. Es gibt so viele tolle Gründerinnen, so viele Ideen und diese Ideen weiter zu skalieren ist einfach wunderbar. 

    Larissa & Annika: Für uns sind die Individuen der größte Gewinn. Sowohl Christine als auch Anna sind für uns über die Investoren-Startup-Beziehung hinaus besonders wichtige Menschen geworden und darum sind wir wahnsinnig dankbar.

    Was wünscht ihr Euch von uns für die Zukunft? 

    Christine Rittner: Noch mehr Personen für das Thema Business Angel zu begeistern. Wir alle können so unseren Beitrag leisten, damit Deutschland innovativ bleibt oder wird. 🙂 Macht weiter so!!! Danke.

    Larissa & Annika: Mehr Mut, wirklich groß zu denken! 

    Success Tandem V: Gründerin Stella Strüfing von Laori und Investorin Anna Kaiser

    Laori entwickelt alkoholfreie Drinks. Das selbst erklärte Ziel: alkoholfrei en vogue zu machen und leckere Drinks für Erwachsene zu schaffen, ohne den Kater am nächsten Tag. Laori entwickelt seine Drinks in einem neuen Herstellungsverfahren, das von der französischen Parfümdestillation abgeleitet ist. Wir sprechen mit Investorin Anna Kaiser und Gründerin Stella Strüfing über ihre Zusammenarbeit.  

    Wie haben Christine und Bettina zueinander gefunden? 

    Anna: über eine Pitch Night bei encourageventures.

    Was sind die Erfolgsfaktoren Eurer Zusammenarbeit?  

    Anna: Vertrauen. Ehrlichkeit. Wertschätzung. 

    Stella: Offenheit. Ehrlichkeit. Mut. 

    Zwei Jahre encourageventures – was waren für Euch die Highlights?  

    Anna: So viele unterschiedliche Ereignisse! Unser Jahresevent, die Pitch Nights und vieles mehr. Aber vor allem die tolle Zusammenarbeit im Netzwerk mit all den wunderbaren Frauen. Es ist einfach großartig zu sehen, was in zwei Jahren entstanden ist.  

    Stella: Das so viele Frauen zusammengebracht werden, um Großartiges nach vorne zu bringen.

    Was wünscht ihr Euch von uns für die Zukunft?  

    Anna: Dass wir die Motivation und den Spirit beibehalten und weiterhin so viel Freude haben, Großes für die Startup-Welt zu erreichen. 

    Stella: Dass noch mehr Frauen motiviert werden zu gründen und Frauen sich mit ihren Unternehmen noch weiter gegenseitig unterstützen  

    Success Tandem VI: Gründerin Jana Krotsch von ubiMaster und Business Angel Stephanie Bschorr

    ubiMaster ist eine digitale Lernunterstützung und Nachhilfe in den wichtigsten Kernfächern, die immer, sofort und unbegrenzt verfügbar ist! ubiMaster vereinfacht und demokratisiert den Zugang zu privater Lernunterstützung für alle Kinder und stärkt so die Bildungsgerechtigkeit. Wir haben Gründerin Jana Krotsch und Investorin Stephanie Bschorr zu ihrer Zusammenarbeit und unserem Netzwerk befragt.  

    Wie habt Ihr zueinander gefunden?  

    Jana: Ich habe auf einer der encourageventures Pitch-Nights mein Startup ubiMaster vorgestellt. Dort habe ich einen weiteren Business Angel – Ina Schlie – kennengelernt, die sofort von unserer Mission begeistert war. Ina hat dann Stephanie ins Boot geholt. 

    Stephanie: Ina und ich waren beide in der Pitch Night und haben danach über ein Investment in ubiMaster gesprochen, und für mich passte die Vision von Jana „Wir demokratisieren Bildung“ perfekt zu meiner langen HR Erfahrung und als perfekte Lösung, um Mitarbeiterbindung im Unternehmen zu realisieren. 

    Nach einem gemeinsamen Austausch stand schnell fest, it is a perfect match. 

    Judith: Ich habe vor dem Investment in KiezBringer viele Pitch Nights verfolgt und auch an einer der Business Angel Masterclasses teilgenommen. Nun fehlte eigentlich nur noch das passende Setting für das erste Investment. Johanna & KiezBringer waren ein Perfect Match, ich wollte aber gern mit einer anderen Investorin poolen, um gemeinsam das Investment closen und auch um noch mehr Erfahrung einbringen zu können. 

    Annekatrin: Judith suchte nach weiteren Investor:innen für ein Pooling, so kam ich an Bord. Auch bei mir hat es sofort gefunkt: genau mein Investment-Schwerpunkt, ein hoch professionelles und sehr sympathisches Gründerteam und tolle Partnerinnen auf der Investorenseite. 

    Was sind die Erfolgsfaktoren Eurer Zusammenarbeit? 

    Jana: Wir hatten von Anfang an einen offenen und konstruktiven Austausch auf Augenhöhe. Ich kann Stephanie zu (fast) jeder Tages- und Nachtzeit erreichen. Stephanie ist die perfekte Business Angel: hat immer einen guten Tipp für mich, wenn ich Fragen habe, vernetzt mich in ihrem Netzwerk und hilft uns bei ihrem Fachgebiet – steuerliche Fragestellungen. 

    Stephanie: Jana mit Rat und Tat zur Seite zu stehen ist genau so, wie ich mir die Symbiose zwischen Business Angel und Unternehmerin vorstelle: Wir hatten null Hürden bei der Kontaktaufnahme, gehen sehr wertschätzend und respektvoll auf Augenhöhe miteinander um, kommen zum Punkt und erzielen gute Ergebnisse. 

    Zwei Jahre encourageventures – was waren für Euch die Highlights? 

    Jana: Ganz klar: Nur durch encourageventures haben wir zusammengefunden. Super war auch das Jahresevent im letzten Jahr in Berlin – wo wir uns nach vielen Telefonaten, Video-Calls wieder persönlich treffen konnten und Stephanie mich mit Kunden vernetzt hat. 

    Stephanie: Unser unglaubliches Wachstum sowohl auf Investorinnenseite, als auch bei den Startups: encourageventures hat einen echten Nerv getroffen! Kaum zu glauben, dass wir nach 2 Jahren mit fast 800 diversen Startups schon halb so groß sind, wie der Startup Verband.  

    Highlight ist auch die hohe Akzeptanz bei den Startups durch unser einzigartiges weibliches Netzwerk und die Zahl der jährlichen Veranstaltungen im Bildungsbereich: Wir tragen das Thema Investition in die Asset Klasse und Startups in die Breite. 
     
    Was wünscht ihr Euch von uns für die Zukunft? 

     Jana: encourageventures ist bereits ein super Netzwerk, um Gründerinnen mit Investorinnen zu vernetzen. Toll wäre es, wenn es noch mehr Treffen in Person geben würde, gern auch mit Corporates. Der persönliche Kontakt und das Netzwerk sind unglaublich wichtig für Gründerinnen. 

     Stephanie: Ein Unicorn im Netzwerk und vor allem ein Füllhorn voller Erfolgsstories zwischen Business Angels und Startups. 

  • Unser Jahresevent mit Bildergalerie

    Unser Jahresevent mit Bildergalerie

    Am 27. Oktober hat encourageventures mal wieder gezeigt, was unser Netzwerk kann: Rund 350 tolle Frauen und Männer waren bei unserem Jahresevent mit Audi zu Gast, haben geredet, genetzwerkt, getanzt, gefeiert und sich gegenseitig inspiriert.

    Der Tag war angefüllt mit lauter Highlights. Zunächst haben unsere Vorsitzende Ina Schlie und Dr. Michael Müller von Audi Deutschland den Tag eröffnet. Dann gab es mehrere Panel-Diskussionen, u.a. zu der Frage „Angel Investor:innen – was ist der Mehrwert?“

    Weitere Highlights waren die Impulsvorträge von Anna Christmann, der Beauftragten für Digitale Wirtschaft und Start-ups der Bundesregierung, und Dr. Sigrid Nikutta (u.a. Vorstand Güterverkehr DB AG).

    Bei unserem Finale der Female Founder Challenge pitchten sechs vielversprechende Start-ups live ihre Business-Ideen. Gewonnen hat am Ende das Team von SURAG Medical. Den zweiten und dritten Platz belegten Yoona.ai und theblood.

    Auch die Deep Dives, z.B. zur Block Chain / Digital Assets, waren extrem inspirierend, dazu teilen wir ebenfalls ein paar Eindrücke mit euch.

    Wir freuen uns schon sehr auf unser nächstes Treffen mit euch allen.

    Galerie

  • Deep Dive bei unserem Jahresevent: Block Chain / Digital Assets mit Juliane Hahn

    Deep Dive bei unserem Jahresevent: Block Chain / Digital Assets mit Juliane Hahn

    „Blockchain and Web3 are the fastest growing industries of our modern world.“ Da konnten wir es uns nicht entgehen lassen diesen Themen eine Deep Dive Session auf unserem Event zu widmen. Unsere Referentin Juliane Hahn, Founder und Managing Partner von Signature Ventures zeigte den Teilnehmerinnen wie Blockchain und Web3 die Evolution des Internets voran treiben und ging dabei auch auf die damit verbundenen Potenziale für Investor:innen ein.

    The problem is the fundamental infrastructure of today’s internet:

    Manipulation, Abhängigkeiten, Stärkung von Monopolen und damit im Zusammenhang stehende steigende Compliance-Kosten, sind nur einige Beispiele für die Herausforderungen der aktuellen digitalen Infrastruktur. Besonders der Verlust der Privatsphäre ist ein hochaktuelles Thema.

    Jeden Tag werden schier unvorstellbare Datenmengen generiert, wovon knapp die Hälfte in den Datensilos der bekannten „Big Tech“-Unternehmen landet. 

    Eines wird da schnell klar: Das Internet braucht eine neue Infrastruktur.

    Die Lösung, von einer zentralisierten Infrastruktur hin zu einer verteilten und von einem geschlossenen Netzwerk hin zu einem offen Web3 das basiert auf Open Source Software und gesichert ist durch kryptografische Verfahren. Diese Eigenschaften der Blockchain machen das neue Internet verlässlicher, transparenter, offener und sicherer.

    Dadurch werden nicht nur offene Communities sondern auch die sog. selbstsouveräne Identität (SSI) und ein offenes, jedoch sehr sicheres finanzielles Ökosystem ermöglicht.

    Das Potential für Investor:innen ist dabei enorm.

    Blockchain Venturing hat in den vergangenen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. In diesem Bereich haben sich bereits über 50 Unicorns herausgebildet, Anzahl steigend.

    Das hohe Investmentpotenzial birgt allerdings auch gewisse Herausforderungen:

    Strukturelle Besonderheiten, rechtliche Besonderheiten und auch technische Besonderheiten sind besonders zu beachten.

  • Mehr als eine Geschlechterfrage: Gründungsteams sind vielfältig 

    Mehr als eine Geschlechterfrage: Gründungsteams sind vielfältig 

    Am Montagmorgen, 24.10.2022, begrüßten Dr. Elke Eller, Aufsichtsrätin und Investorin, und Dr. Harriet Sebald, Senior Partnerin der hkp/// group, rund 20 Investorinnen zum dritten encourageventures Investorinnenfrühstück des Rhein-Main Hubs im Frankfurt Office der HR Strategy und Corporate Governance Beratung hkp/// group. Im Mittelpunkt des lockeren Austausches stand der Vortrag „Appraisal von Gründerteams“ von Simone Siebeke, Partnerin bei Spencer Stuart – und damit die Frage, was starke Gründungsteams auszeichnet.

    Erfolgsfaktor für Gründer:innen-Teams: Diversity – auch im inhaltlichen Sinn

    Die Mischung macht’s! So könnte ein Fazit des Vortrages von Simone Siebeke lauten. Sie erläuterte gleich zu Beginn, dass erfolgreiche Gründer:innen-Teams mit Perspektiven- und Kompetenzreichtum ausgestattet seien: Diversity, auch im inhaltlichen Sinn. Dies bezog sie zunächst auf zu besetzende Schlüssel-Ressorts wie Marketing, Vertrieb, HR, Finance und IT. Im Anschluss wurden jedoch auch unterschiedliche Kompetenzen, Soft Skills, Hintergründe und Persönlichkeitsmerkmale benannt, die Gründer:innen und Führungspersönlichkeiten beim Aufbau von Unternehmungen behilflich sind. So sind beispielsweise nicht nur fachliche Qualifikation dienlich, sondern auch die Fähigkeit zur Selbstreflektion, ein Hang zum Perfektionismus, steter Optimierungsdrang sowie der Hunger auf Erfolg und Entwicklung als interne Triebfeder.

    Gründer:innen Assessment durch strukturierte Storytelling-Interviews

    Könnten einzelne Personen auch nicht immer alle in Leadership-Modellen genannte Eigenschaften erfüllen, sollten sich erfolgreiche Teams idealerweise auch in ihren Persönlichkeitsmerkmalen ergänzen. Gezielte Mentorings wären darüber hinaus ein wertvolles Instrument, die Entwicklung, auch in einer bestimmten Funktion, zu forcieren – dies sei jedoch vor allem dann erfolgreich, wenn die Basis in Form eines gewissen Talentes vorhanden ist. Es ist nicht dienlich, die Person zur Sales-Verantwortlichen zu erklären, die wenig selbstbewusst und introvertiert ist und zudem nicht gut zuhören kann.

    Um herauszufinden, ob ein Gründungsteam für ein potenzielles Invest infrage kommt, riet Simone Siebeke zu strukturierten Storytelling-Interviews. Diese müssten sich eng an den erforderlichen Kompetenzen und Eigenschaften – also einem klaren Anforderungsprofil – orientieren und zeichneten sich durch offene Fragen und Nachfragen aus, die den Gründer:innen die Möglichkeit geben, ihre Expertise, ihre Erfahrung und ihre Persönlichkeit anhand konkreter Beispiele zu schildern.

    Wie wichtig der Austausch zwischen erfahrenen Business-Women und Gründerinnen für das Empowerment weiblicher Entrepreneure ist, kam beim Investorinnenfrühstück bei der hkp/// group ebenfalls mehrfach zum Ausdruck. Hier ergaben sich in der Diskussion weitere Ideen, beispielsweise zu konkreten Formaten. Man darf also auf weitere Treffen gespannt sein.

  • Eigene Studie zu Female Investorin & Female Founding initiiert

    Eigene Studie zu Female Investorin & Female Founding initiiert

    Investieren Frauen anders als Männer? Was würde sich ändern, wenn die Landschaft der Investor:innen weiblicher geprägt wäre? Welchen Herausforderungen stehen weibliche Gründerinnen gegenüber, wenn sie an Kapital kommen möchten?

    Auf diese Frage möchten wir bei encourageventures Antworten finden. Deshalb initiiert unser Gründungsmitglied Prof. Dr. Heike Hölzner eine Studie zu diesen Themen. 

    Start-up Managerin Jolina Oelsner hat Heike befragt, was wir von der Studie erwarten können. 

    Jolina: Was genau untersucht ihr?

    Heike: Wir untersuchen, analog zu den Schwerpunkten unseres Vereins, zwei Dinge: 

    1. Mögliche Unterschiede im Investitionsverhalten von Investorinnen im Vergleich zu Investoren. Also nach welchen Kriterien wählen Investorinnen ihre Portfoliounternehmen aus? Bewerten Investorinnen die Eigenschaften/Fähigkeiten einer Gründerin anders? Bewerten Investorinnen bestimmte Geschäftsmodelle anders? Gibt es wahrgenommene Unterschiede in der Beziehung zwischen Investorin und Start-up?
    2. Besondere Herausforderungen, mit denen sich Gründerinnen entlang der verschiedenen Phasen des Gründungsprozesses konfrontiert sehen. Themen von Relevanz sind u.a. der Zugang zu Finanzierung/Investor:innen, zu Netzwerken, zu Förderprogrammen, zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zu Teams und anderen relevanten Rahmenbedingungen. 

    Jolina: Mit welchen Partner:innen arbeitet ihr hierbei zusammen?

    Heike: An der Studie arbeiten bisher:

    • Prof. Dr. Heike Hölzner, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), 
    • Univ.-Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl, Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 
    • Prof. Dr. Beatrix Busse, Universität zu Köln.

    Mit weiteren Partner:innen und Förder:innen sind wir im Gespräch.

    Jolina: Warum macht ihr die Studie – was erhofft ihr euch von ihr?

    Heike: Die Idee zur Studie ist geboren aus unserer Unzufriedenheit mit der aktuellen Datenlage. Denn dass Frauen schwerer an Risikokapital gelangen oder risikoaverser in ihrem Investitionsverhalten sind, wird oft nur mit absoluten Zahlen begründet. Mit dem Anteil am Gesamtvolumen, z.B. oder der durchschnittlichen Dealgröße. Diese Zahlen sind sehr anfällig für Argumente, die die Ursache bei den Frauen selbst sehen. Zum Beispiel, dass sie seltener Venture Capital aufnehmen wollen oder von vornherein um geringere Summen pitchen. 

    Wir glauben, dass das nicht stimmt. Aber um den Beweis anzutreten, brauchen wir bessere Daten. Die wenigen vorliegenden Studien, die sich mit den Zusammenhängen von Geschlecht und Risikokapitalfinanzierung beschäftigen, stammen fast alle aus den USA.

    Unser Ziel ist es, Zusammenhänge aufzudecken und daraus klare Handlungsempfehlungen für die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft abzuleiten. Dann können wir faktenbasiert unsere Forderungen durchsetzen und all die „Totschlagargumente“ da draußen entkräften.

    Jolina: Gibt es schon ein spannendes Zwischenergebnis?

    Heike: Die ersten Zwischenergebnisse werden wir in 2022 veröffentlichen. Spannend ist aber jetzt schon zu sehen, dass uns alle Institutionen, mit denen wir über die Idee der Studie sprechen, darunter Politik, Verbände und Stiftungen, uns bestätigen, dass diese Untersuchung schon lange überfällig ist. Nur hat es bisher niemand gemacht, weil die Untersuchungen sehr aufwändig sind.

    Jolina: Wann wird die Studie veröffentlicht?

    Heike: Das Forschungsprogramm, welches wir uns vorgenommen haben, ist ziemlich umfangreich. Es werden qualitative und quantitative Daten erhoben und anspruchsvolle wissenschaftliche Methoden angewandt.

    Die ersten Zwischenergebnisse aus der qualitativen Befragung der Investorinnen sollen im Herbst 2022 veröffentlicht werden, die Ergebnisse aus der Befragung der Gründerinnen dann Anfang 2023. Nächstes Jahr, um diese Zeit soll alles abgeschlossen und die gesamte Studie veröffentlicht werden.

    Jolina: Danke für deine Zeit!

    Hier könnt ihr euch als Investorin anmelden, wenn ihr ebenfalls bei einer Pitch Night dabei sein wollt.

  • Impact Night: Inspirierender Impulsvortrag von Tijen Onaran

    Impact Night: Inspirierender Impulsvortrag von Tijen Onaran

    Kürzlich veranstalte encourageventures die 12. Pitch Night und hat diese zum Thema Impact gemacht: Start-Ups mit Impact wollen nicht einfach nur Geld verdienen. Sie entwickeln Lösungen für gesellschaftliche oder ökologische Probleme, legen Wert auf Nachhaltigkeit in ihrem Handeln und auf soziale Gerechtigkeit. Man bezeichnet sie als Impact-Start-ups und es gibt sie in fast allen Bereichen: von Healthcare, über Business Services, HR, Tech, Food, Industrial, Consumer Goods/Services bis hin zu Financial Services.

    Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass Tijen Onaran so großes Interesse an unserer Vision hat, dass sie einen Impulsvortrag für unsere Gründer:innen gehalten hat. Mit dem Vortrag hat Tijen ihre eigenen spannenden Erfahrungen mit Gründungen geteilt und hervorgehoben, wie wichtig Diversität in allen Bereichen ist.

    Für die großartige Moderation der Impact Night war die erfahrene Investorin und Mentorin Britta Bomhard verantwortlich, die auch gleich ihre Erfahrungen aus dem Silicon Valley mit uns geteilt hat.

    Im Anschluss an Tijens Vortrag, haben sechs Start-Ups ihre Idee gepitched und es gab wie immer Break-Out Rooms, in denen sich Interessierte und Gründer:innen austauschen konnten.

    Hier könnt ihr Euch als Investorin anmelden, wenn ihr ebenfalls bei einer Pitch Night dabei sein wollt.

    Foto: Andrea Heinsohn Photography

  • VC Funds Night: Tipps erfahrener Investorinnen

    VC Funds Night: Tipps erfahrener Investorinnen

    In Deutschland liegt die Quote der weiblichen Angel Investors bei 12,9 Prozent. Immer noch ist die Szene der Kapitalgeber stark männlich geprägt – ein Umstand, den wir ändern möchten! Mit zahlreichen Austausch- und Informationsformaten versuchen wir, mehr Frauen zum Investieren zu motivieren, durch Inspiration und Wissenstransfer von erfahrenen Investorinnen.

    Vor diesem Hintergrund ist unser neues Event-Format, die VC Funds Night entstanden. Manche Neu-Investorin traut sich im ersten Schritt vielleicht noch nicht an ein Direct Invest in ein Start-up heran. Deshalb stellen wir ab sofort immer wieder Venture Capital Fonds vor, die mit den Werten unseres Vereins übereinstimmen, weil sie auf Diversität in ihrem Management oder in ihrer Investmentstrategie achten.

    Offensichtlich haben wir mit dieser Idee einen Nerv getroffen. Über 130 Teilnehmer:innen waren bei der ersten VC Funds Night am 31. März dabei. 


    Grundlagen des VC Invests

    Eine unserer erfahrensten Business Angelinas, Martina Pfeifer, hat die Veranstaltung moderiert und Ina, unsere Vorstandsvorsitzende, gab zunächst ein Update über aktuelle Themen bei encourageventures. Anschließend hat Britta Bomhard, ebenfalls Gründungsmitglied, einige Grundlagen über VC Invests vermittelt und die unterschiedlichen Phasen der Start-up-Finanzierung vorgestellt, von Pre Seed bis Growth State. Von besonderem Interesse für die Teilnehmer:innen waren ihre Tipps, welche Fragen man stellen muss, um herauszufinden, ob ein VC Fund zu einem passt oder nicht. Und zwar aus Sicht von Start-ups, die einen Investor suchen, und aus Sicht von Investori:nnen, die ihr Geld gewinnbringend und nachhaltig anlegen möchten. Und diese möchten wir auch hier noch einmal in den folgenden Slides mit Euch teilen:

    Die VC Funds

    Zuerst wurde Panthera von Dr. Shoshana Feingold-Studnik vorgestelllt. Hier müssen die Start-ups, in die investiert wird, female founded oder co-founded sein. Auxxo, der Fonds von Gesa Miczaika und Bettine Schmitz, verfügt über das größte Portfolio von Female Entrepreneurs in Europa. Morphais hat einen Fokus auf Tech-Start-ups und wählt seine Invests mit Hilfe von KI aus. Founder und CEO Eva-Valérie Gferer berichtete, dass die Start-ups so innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung bekommen, ob Morphais in sie investiert oder nicht. Signature Ventures von Gründerin Juliane Hahn ist einer der wenigen Tech-Fonds, der von einer Frau geführt wird. Sein Fokus liegt auf Unternehmen, die sich einem neuen, sichereren und besseren Internet verschrieben haben. 

    Nach der Vorstellung konnten die Teilnehmerinnen in Break Out Sessions ihre Fragen an die vier Fondsmanagerinnen stellen. Das Interesse war immens, so dass wir dieses Format in Zukunft sicherlich wiederholen werden. 

    Lokale Stammtische

    Ganz nebenbei wurden im Chat der Veranstaltung noch zahlreiche lokale Stammtische organisiert – von Hannover bis Südafrika. Was auch wieder viel über die Dynamik unseres Netzwerks aussagt!

    Hier könnt ihr euch als Investorin anmelden, wenn ihr ebenfalls bei der nächsten VC Funds Night dabei sein könnt.

  • Connect ´n´ Match – Meet Your Start-Up

    Connect ´n´ Match – Meet Your Start-Up

    Am 12. April um 19.30 Uhr haben wir von encourageventures das „Connect ‘n‘ Match – Meet your talent“ Event organisiert. Ziel des digitalen Events war es, Start-Ups in unserem Netzwerk die Möglichkeit zu bieten, potenzielle Co-Founder:innen, Praktikant:innen, Freelancer:innen, etc. zu finden, die sich mit ihrem Know-how in die Start-ups einbringen möchten. Gleichzeitig sollte Jede:r mit Interesse, die Gelegenheit bekommen, einmal in die Welt der Start-ups hineinzuschnuppern. 

    Als Gastgeberin des Events führte Alexa Gorman von encourageventures die Teilnehmer:innen in die Arbeit des Vereins ein und gab eine kurze Übersicht über bisherige Events im Netzwerk. Auch Ina Schlie, die Vereinsvorsitzende, hieß alle Mitglieder willkommen und erläuterte das Ziel des Vereins, mehr Diversität in der Investor:innen-Landschaft zu schaffen, Start-Ups auf holistische und nachhaltige Art zu unterstützen und mit tollen Mentor:innen in Kontakt zu bringen.

    Im Laufe des Events haben sich sechs Start-Ups aus verschiedenen Branchen (u.a. HR, Tech, Financial Services, Consumer Goods) vorgestellt und erklärt, welche Positionen in ihrem Unternehmen noch besetzt werden sollten. Unter anderem gesucht wurden Co-Founder:innen, Mitarbeiter:innen, Chief Technology Officer (CTO), Praktikant:innen und Freelancer:innen.

    Die Start-Ups

    Als erstes Start-Up hat sich Sagefund geführt von Sana Al-Badri vorgestellt, anschließend die Start-Ups Metarina (Nicola Kienzle), Less Waste Box (Anne Kronshage & Salomon Bohlen), Mealify (Martha Schönborn), XR Bootcamp (Rahel Demant) und zuletzt Silber Salon (Joya Silva). Die allgemeine Reaktion auf die Pitches war extrem positiv und Teilnehmer:innen fragten direkt nach mehr Informationen bezüglich der offenen Positionen. Im Anschluss an die Pitches konnten sich Start-ups und Interessenten in „Break-Out Rooms“ miteinander austauschen.

    Wir haben uns sehr gefreut, dieses spannende Event mit euch zu teilen und sehen euch beim nächsten Mal!

    Meldet euer Start-Up gerne in unserem Netzwerk an und folgt uns auf LinkedIn oder Instagram. Dann bekommt ihr rechtzeitig alle Infos zur nächsten Veranstaltung.

  • Mehr Risikokapital für Gründerinnen 2021 – Kein Grund zur Sorge mehr?

    Mehr Risikokapital für Gründerinnen 2021 – Kein Grund zur Sorge mehr?

    Die Plattform PitchBook Data hat eine interessante Analyse zum Thema Risikokapital für Gründerinnen veröffentlicht. Unsere Expertinnen haben sich die Daten angeschaut und bewerten die Ergebnisse:

    Gründerinnen erhalten in #2021 deutlich mehr Risikokapital als in den Vorjahren. Eine tolle Nachricht, oder? 
    Leider nein. Zwar sind die absoluten Werte angestiegen, aber dieser Effekt ist maßgeblich auf das Wachstum am Venture Capital-Markt zurückzuführen. Am Verhältnis hat sich dagegen wenig geändert. Das zeigt sich, wenn man die Daten genauer betrachtet.


    Rein männliche Gründungsteams erhalten noch immer 83% des investierten Kapitals. Für diverse Teams lässt sich zwar eine leicht positive Tendenz erkennen, aber die Kluft zwischen VC Investments in allfemale Teams im Vergleich zum restlichen Markt ist 2021 größer als jemals in den letzten 10 Jahren. Das gilt sowohl für die durchschnittliche Dealgröße, als auch für das Gesamtvolumen. 


    Uns zeigt das, dass unsere Arbeit gerade erst begonnen hat. Aber auch, dass wir für Deutschland und Europa eine bessere Datengrundlage brauchen. Denn die o.g. Zahlen beziehen sich, wie so häufig, nur auf den US-Markt. Deswegen haben wir uns entschlossen, eine eigene Begleitforschung aufzubauen. 

  • „Uns war besonders wichtig, dass unser Gesellschafterkreis die Diversität widerspiegelt, die wir auch im Gründerteam leben.“ Interview mit DeepSkill

    „Uns war besonders wichtig, dass unser Gesellschafterkreis die Diversität widerspiegelt, die wir auch im Gründerteam leben.“ Interview mit DeepSkill

    DeepSkill ist eine Tech-Driven Agency und Plattform für digitale Personalentwicklung aus Köln/Bonn. Gründerin Miriam Mertens hat bei unserer ersten Pitch-Night DeepSkill vorgestellt und direkt begeisterte Unterstützerinnen innerhalb unseres Netzwerkes gefunden. Die Gründer:innen Miriam Mertens und Peter Goeke haben uns im Interview erzählt, was hinter ihrer Idee steckt, welche Kriterien ihnen bei der Auswahl von Investor:innen wichtig waren und welche Tipps sie anderen Start-Ups mit auf den Weg geben würden.

    Was ist die Idee hinter DeepSkill?

    Mit DeepSkill wollen wir die Arbeitswelt menschlicher machen. Unsere Vision einer besseren Arbeitswelt fußt auf einer menschenzentrierten Führungskultur, die in möglichst vielen Unternehmen der Welt Einzug erhalten soll. Um dies zu erreichen, wollen wir Emotionale Intelligenz als Business Skills Nr. 1 etablieren. Mithilfe einer digitalen Coaching-Plattform, über die wir Leadership-Coaching mit E-Learning verzahnen und so alle Mitarbeiter in Emotionaler Intelligenz schulen – vom Junior bis zum Chef. 

    Was waren eure größten Herausforderungen bei der Gründung?

    Wir haben mitten in der Corona-Pandemie gegründet. Das war Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil wir unser Zusammenfinden als Gründerteam, das Einstellen erster Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Unternehmensaufbau fast komplett digital meistern mussten. Und Segen, weil durch die neuen Anforderungen an den Arbeitsalltag – Stichwort Homeoffice – die Digitalisierung der Personalentwicklungsbranche noch mal richtig Fahrt aufgenommen hat – und wir so direkt mit unserer spezialisierten, rein digitalen Lösung bei vielen Unternehmen punkten konnten. 

    Was war euch bei der Auswahl der Investor:innen wichtig?

    Uns war besonders wichtig, dass unser Gesellschafterkreis die Diversität widerspiegelt, die wir auch im Gründerteam leben. Mit dem Zusammenbringen verschiedener Blickwinkel durch Investorinnen und Investoren aus verschiedenen Umfeldern mit breit gefächerter Expertise. Bei aller Heterogenität war uns aber vor allem wichtig, dass wir im Hinblick auf das Thema Werte eine gemeinsame Sprache sprechen. Wir wollen nachhaltig wirtschaften, auf großspurige Attitüden verzichten und mit unserem Handeln etwas Gutes in der Welt bewirken. 

    Was wollt ihr mit DeepSkill verändern?

    Wir wollen emotionale Fähigkeiten wie Empathie, Resilienz und mentale Stärke im Denken und Handeln von Fach- und Führungskräften verankern. Das führt nachweislich zu einer deutlich höheren Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit. Das liegt zum einen daran, dass empathische Führungskräfte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr zutrauen, ihnen größere Entwicklungsräume bieten und sie wertschätzender behandeln. Und zum anderen daran, dass Emotionale Intelligenz uns dabei hilft auch in unsicheren Zeiten, quasi im Dauerkrisenzustand des 21. Jahrhunderts, erfolgreich zu sein. 

    Welche 3 Tipps würdet ihr anderen Gründer:innen mit auf den Weg geben?

    • Sucht euch Mitgründerinnen und Mitgründer, die eure Werte und eure Vision teilen
    • Entwickelt eine (sinnstiftende) Idee, die euch auch in schlechteren Zeiten motiviert am Ball zu bleiben
    • Einfach machen 

    Danke für das Interview!